Massiver Drohnenangriff auf Noworossijsk: Fünf Schiffe und Ölterminal getroffen.
Was über den Angriff auf Noworossijsk bekannt ist
Nach Angaben von TSN.ua: In der Nacht zum 2. März griffen die ukrainischen Verteidigungskräfte Noworossijsk mit einem massiven Schwarm von 200 unbemannten Flugkörpern an. Der Angriff führte zu schweren Schäden an fünf russischen Kriegsschiffen und forderte Verluste unter den Soldaten: Drei Militärangehörige kamen ums Leben, 16 weitere wurden verwundet.
Zu den beschädigten Schiffen gehören laut Berichten:
- das Minenjagdboot "Valentin Pikul";
- die Schiffe "Jeisk" und "Kasimov".
Darüber hinaus wurden ein Zielerfassungsradar des Flugabwehrsystems S-300 PMU-2 "Favorit" sowie ein Panzir-S2-Raketenabwehrsystem zerstört. Besonders bedeutsam ist die Beschädigung von sechs der sieben Ölverladebrücken im Terminal "Schescharis". Diese Angriffe auf kritische Infrastruktur zeigen eine neue Qualität der Kampfführung im Schwarzen Meer.
Ein Großbrand im Hafen hielt die gesamte Nacht an und unterstrich das Ausmaß der Zerstörung. Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte bestätigte, dass der Angriff gezielt das Ölterminal "Schescharis" und den Marinestützpunkt in Noworossijsk traf. Bereits zwei Tage zuvor, am 28. Februar, war die russische Raffinerie "Albaschneft" angegriffen worden.
Der jüngste Schlag gegen Noworossijsk ist somit Teil einer fortlaufenden, breiter angelegten Militäroperation in der Region.
Die Eskalation der Kampfhandlungen im Schwarzmeerraum verdeutlicht, wie strategische Objekte wie Ölterminals und Marinebasen zu Hauptzielen geworden sind. Die Vorfälle in Noworossijsk könnten die russischen Marineoperationen erheblich beeinträchtigen und die Sicherheitslage in der gesamten Region weiter destabilisieren. Die internationale Reaktion auf diese Entwicklung bleibt ein entscheidender Faktor für den weiteren Verlauf des Konflikts.
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