Ukrainisch-japanische Allianz für Senioren: Neues Leben für das 'Aktive Altern'.

Ukrainisch-japanische Allianz für Senioren: Neues Leben für das 'Aktive Altern'
Ukrainisch-japanische Allianz für Senioren: Neues Leben für das 'Aktive Altern'

Neue Impulse für ein selbstbestimmtes Alter

Nach Angaben von TSN.ua: Die Ukraine will ihre Initiative für ein 'Aktives Altern' deutlich ausbauen und dabei eng mit Japan zusammenarbeiten. Sozialminister Denis Uljutin kündigte eine Vertiefung der Kooperation im sozialen Bereich an. Hintergrund ist die demografische Entwicklung: Mit einem Anteil von 22 Prozent an der Bevölkerung, die 65 Jahre oder älter ist, zählt die Ukraine zu den dreißig Ländern mit der ältesten Gesellschaft weltweit.

Bei einem Treffen zwischen Minister Uljutin und dem japanischen Botschafter Masashi Nakagome standen konkrete Schritte im Fokus. Besprochen wurden der Ausbau barrierefreier Infrastruktur für Senioren, die Bereitstellung von Rehabilitationshilfen sowie die Schaffung inklusiver Wege und Angebote. Ziel ist es, älteren Menschen eine aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

Denis Uljutin betonte: 'Wir schätzen die japanische Expertise auf diesem Gebiet sehr und sind aufrichtig an einer strategischen Partnerschaft interessiert.'

Im Zuge des Programms sind auch Wohnprojekte für Binnenvertriebene in den Städten Kiew, Lwiw und Dnipro geplant. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Einführung moderner Rehabilitationstechnologien und der Qualifizierung von Fachkräften in diesem Bereich.

Wissenstransfer und Investitionen aus Japan

Das Ministerium plant zudem akademische Austauschprogramme, um die Qualifikation ukrainischer Rehabilitationsspezialisten und Orthopädietechniker zu erhöhen. Ein wesentlicher Teil der Zusammenarbeit könnte japanisches Investment in Reha-Einrichtungen unter der Verwaltung des Sozialministeriums sein. Diese Partnerschaft zielt darauf ab, die Lebensqualität älterer Menschen in der Ukraine zu verbessern und sie besser in die Gesellschaft zu integrieren.

Die Stärkung des Programms 'Aktives Altern' ist eine notwendige Antwort auf die sozialen Bedürfnisse einer stetig wachsenden Bevölkerungsgruppe. Die Kooperation mit Japan, einem Land mit langjähriger Erfahrung in der Alterspolitik, verspricht deutliche Fortschritte – etwa beim Zugang zu Reha-Dienstleistungen und inklusiven Angeboten. Solche Initiativen stärken nicht nur die ältere Generation, sondern auch die bilateralen Beziehungen im sozialen Sektor.


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