Ukrainische Raketen treffen russische Atomraketen-Fabrik: Details zu den Fernschlägen.

Ukrainische Raketen treffen russische Atomraketen-Fabrik: Details zu den Fernschlägen
Ukrainische Raketen treffen russische Atomraketen-Fabrik: Details zu den Fernschlägen

Präzisionsschlag gegen strategisches Ziel

Nach Angaben von TSN.ua: In der Nacht zum 21. Februar griffen ukrainische Verteidigungskräfte das Wotkinsker Werk in der Republik Udmurtien an. Das Ziel liegt rund 1400 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Für den Angriff wurden Marschflugkörper des Typs FP-5 'Flamingo' eingesetzt. Das Werk ist eine Schlüsselproduktionsstätte für die Interkontinentalraketen RS-24 'Jars', 'Jars-S' und 'Jars-M'. Der Treffer verursachte erhebliche Zerstörungen an einem der Produktionsgebäude. Ein entstandenes Loch im Dach wird auf etwa 30 mal 24 Meter geschätzt.

Folgen für die russische Rüstungsindustrie

Im Anschluss an diesen Angriff trafen ukrainische Einheiten auch das Neftegorski-Gasverarbeitungswerk in der Oblast Samara. Auf dem Gelände brach ein Feuer aus, das genaue Ausmaß der Schäden wird derzeit ermittelt. Diese Doppelschläge zeigen eine neue Qualität ukrainischer Offensivoperationen.

„Es waren präzise Angriffe mit 'Flamingo'-Raketen über eine Entfernung von 1400 Kilometern.“

Wolodymyr Selenskyj

Der ukrainische Präsident betonte, dass die Anzahl solcher Raketen erhöht werden müsse, was von der Finanzierung und der Verfügbarkeit bestimmter Komponenten abhänge. Die gezielten Treffer auf strategisch wichtige Ziele in Russland markieren eine neue Phase im Krieg. Die Angriffe zielen darauf ab, die militärische Infrastruktur des Gegners nachhaltig zu schwächen und dessen Fähigkeit zur Waffenproduktion zu beeinträchtigen. Dies könnte langfristig die Kräfteverhältnisse beeinflussen. Der Fokus auf kritische Rüstungsbetriebe unterstreicht, dass die Ukraine zunehmend in der Lage ist, mit modernen Waffen tief in feindliches Territorium vorzudringen und dort präzise zuzuschlagen.


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