Wasserschaden im Louvre: Mehrere Säle nach Rohrbruch gesperrt.
Technischer Zwischenfall im Pariser Louvre
Nach Angaben von TSN.ua: Im Pariser Louvre hat ein Wasserschaden zu vorübergehenden Schließungen geführt. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zum Freitag, dem 13. Februar, und beschädigte die Decken in mehreren Ausstellungsräumen. Betroffen und daher vorerst nicht zugänglich sind folgende Säle:
- der Salle Duchâtel
- der Salon Carré
- der Salle Percier
- die Fontaine
Auslöser war ein Leck im Abwassersystem, das eine unbefristete Sperrung der Räumlichkeiten erforderlich machte. Ersten Meldungen zufolge könnten auch einige Kunstwerke in Mitleidenschaft gezogen worden sein.
Es ist nicht das erste Mal, dass der weltberühmte Museumskomplex mit Wasserschäden zu kämpfen hat. Bereits im November 2025 kam es zu einer Überschwemmung, bei der schmutziges Wasser die Bibliothek des Saals für ägyptische Altertümer überflutete und dabei 300-400 Werke beschädigte.
Eine Reihe von Vorfällen belastet das Museum
Der aktuelle Zwischenfall reiht sich in eine Serie von Problemen ein. So wurden am 19. Oktober des vergangenen Jahres bei einem Diebstahl neun Objekte aus der Sammlung Napoleon Bonapartes entwendet. Diese Ereignisse werfen ein Schlaglicht auf die Herausforderungen bei Sicherheit und Instandhaltung einer der bedeutendsten Kultureinrichtungen der Welt.
Die wiederkehrenden Vorfälle deuten auf wachsende infrastrukturelle Schwachstellen hin, die den Ruf und die Besucherzahlen des Museums gefährden könnten. Angesichts der globalen Strahlkraft des Louvre gewinnt die Frage nach einem zuverlässigen Schutz der Exponate und einer robusten Gebäudetechnik besondere Dringlichkeit. Die Reaktion der Museumsleitung wird entscheidend sein, um künftige Schäden zu verhindern.
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