Fünf Jahre Haft für Fahnenflucht: Wolhynisches Gericht verurteilt Soldaten.

Fünf Jahre Haft für Fahnenflucht: Wolhynisches Gericht verurteilt Soldaten
Fünf Jahre Haft für Fahnenflucht: Wolhynisches Gericht verurteilt Soldaten

Urteil gegen Unteroffizier wegen unerlaubter Entfernung

Nach Angaben von TSN.ua: Ein Gericht im Rajon Ratne in der Oblast Wolhynien hat einen Unteroffizier wegen unerlaubter Entfernung von der Truppe schuldig gesprochen und zu fünf Jahren Freiheitsentzug verurteilt. Der Mann hatte seinen Dienstposten eigenmächtig verlassen und sich über acht Monate lang vor den Strafverfolgungsbehörden versteckt.

Der Soldat war im November 2024 zum Panzerabwehrschützen ernannt worden. Am 17. Dezember 2024 jedoch erschien er nicht zum morgendlichen Appell, was eine Fahndung auslöste. Im August 2025 nahmen ihn Beamte des Staatlichen Untersuchungsbüros (DBR) fest. Das Gericht sah seine Schuld nach Teil 5 von Artikel 407 des Strafgesetzbuches der Ukraine als erwiesen an.

Gründe für das Fehlverhalten

Als Ursachen für das Vergehen wurden angeführt:

  • Mangelnde charakterliche und dienstliche Eignung;
  • Unzureichende Pflichterfüllung;
  • Grobe Verletzung der Dienstvorschriften der Streitkräfte der Ukraine.

In der Verhandlung brachte die Verteidigung Argumente wie eine bestehende Behinderung des Angeklagten, eine Abmeldung aus dem Register und ein Nichtantritt des Dienstpostens vor. Die Beweisführung des Gerichts wies jedoch darauf hin, dass keine Nachweise über die Behinderung, die Einberufung oder den tatsächlichen Dienstantritt ab dem Tag der Versetzung in die Einheit vorlagen.

Es ist anzumerken, dass der Mann seit 2016 als schwerbehindert (Grad II) eingestuft ist. Dies wurde jedoch nicht als Grund für einen Freispruch gewertet. Die Verhängung der fünfjährigen Haftstrafe unterstreicht die Schwere des Vergehens im militärischen Kontext.

Dieser Fall macht deutlich, wie wichtig die Einhaltung militärischer Pflichten und der geltenden Dienstvorschriften ist. - Quelle unbekannt.

Unerlaubtes Verlassen des Dienstortes kann schwerwiegende Folgen haben – nicht nur für den Soldaten selbst, sondern auch für die Sicherheit und Einsatzfähigkeit seiner Einheit. Das Urteil spiegelt das Bestreben der Justiz wider, die Verantwortung für Verstöße gegen militärische Statuten durchzusetzen, auch wenn die persönlichen Umstände des Angeklagten komplex sein mögen.


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