Russlands Kriegsbilanz nach vier Jahren: 770 Mann Verlust an einem Tag und eine verheerende Gesamtrechnung.

Russlands Kriegsbilanz nach vier Jahren: 770 Mann Verlust an einem Tag und eine verheerende Gesamtrechnung
Russlands Kriegsbilanz nach vier Jahren: 770 Mann Verlust an einem Tag und eine verheerende Gesamtrechnung

Die Verluste der russischen Invasionsarmee

Nach Angaben von TSN.ua: Die russischen Streitkräfte haben innerhalb von 24 Stunden erneut schwere Verluste erlitten. Nach aktuellen Angaben fielen in den letzten 24 Stunden etwa 770 russische Soldaten. Seit Beginn der großangelegten Invasion am 24. Februar 2022 summiert sich die Zahl der getöteten oder verwundeten russischen Kämpfer bis zum 28. Februar 2026 auf schätzungsweise 1.265.900 Personen. Diese Zahlen verdeutlichen die immense und anhaltende Blutzoll, den der Krieg von der russischen Armee fordert.

Neben den personellen Verlusten ist auch die Zerstörung von militärischem Gerät enorm. Im selben Zeitraum wurden laut den Angaben vernichtet:

  • 11.707 Panzer,
  • 24.102 gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • 37.663 Artilleriesysteme,
  • 1.661 Raketenwerfer,
  • 1.305 Luftabwehrsysteme,
  • 435 Flugzeuge,
  • 348 Hubschrauber,
  • 149.637 taktische Drohnen,
  • 4.384 Marschflugkörper,
  • 29 Schiffe und Boote,
  • 2 U-Boote,
  • 80.329 Fahrzeuge und Tanklaster.

Die ukrainischen Opferzahlen

Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erstmals eine konkrete Zahl zu den ukrainischen Gefallenen genannt. Demnach sind seit Kriegsbeginn 55.000 ukrainische Soldaten an der Front gefallen. Diese Angabe unterstreicht die immense Tragödie und die schweren Opfer, die auch die verteidigende Ukraine im Konflikt zu tragen hat. Die Verluste auf beiden Seiten zeichnen ein Bild eines äußerst verlustreichen Stellungskrieges.

Die statistischen Daten belegen die verheerenden menschlichen und materiellen Kosten dieses Krieges. Die hohen Verlustzahlen an Soldaten und schwerem Gerät werden die militärische Strategie beider Seiten weiterhin prägen. Zudem können die anhaltend hohen Verluste innenpolitische Folgen haben, da die öffentliche Meinung in Russland und der Ukraine durch diese Bilanz beeinflusst wird.


Lesen Sie auch

Werbung