Russland stoppt Rekrutierung aus 36 Staaten – und verliert täglich 920 Soldaten.

Russland stoppt Rekrutierung aus 36 Staaten – und verliert täglich 920 Soldaten
Russland stoppt Rekrutierung aus 36 Staaten – und verliert täglich 920 Soldaten

Verluste der russischen Streitkräfte am 24. Februar

Nach Angaben von TSN.ua: Die ukrainischen Streitkräfte (AFU) meldeten am Morgen des 24. Februar erneut hohe Verluste auf russischer Seite. Seit Beginn des Krieges am 24. Februar 2022 sind laut AFU-Angaben insgesamt 1 261 420 russische Soldaten gefallen. Allein in den letzten 24 Stunden kamen weitere 920 Besatzungsangehörige hinzu.

Zerstörte militärische Ausrüstung

Die Gesamtverluste umfassen auch eine immense Menge an zerstörter Technik. Die aktuellen Zahlen zeigen folgende Bilanz:

  • 11 698 Panzer (+2)
  • 24 086 gepanzerte Kampffahrzeuge (+4)
  • 37 560 Artilleriesysteme (+50)
  • 1 654 Raketenwerfer
  • 1 305 Luftabwehrsysteme (+1)
  • 435 Flugzeuge
  • 348 Hubschrauber
  • 145 571 unbemannte Luftfahrzeuge auf operativ-taktischer Ebene (+1 693)

Hinzu kommen Verluste bei der Marine: 29 Schiffe und Boote sowie 2 U-Boote. Im Bereich Fahrzeuge und Tanklaster belaufen sich die Verluste auf 79 826 Einheiten (+190). Vor diesem Hintergrund hat die russische Führung ein Rekrutierungsverbot für Bürger aus 36 Ländern verhängt – ein deutliches Zeichen für die zunehmenden Personalprobleme bei der Aufrechterhaltung der Kriegsführung. Diese Maßnahme unterstreicht die Schwierigkeiten, genügend Soldaten zu finden.

Die anhaltend hohen Verluste an Menschen und Material belasten die russischen Kapazitäten nach über einem Jahr Krieg erheblich. Sie könnten die langfristige Kampffähigkeit der Armee beeinträchtigen. Das Rekrutierungsverbot für Ausländer offenbart zudem die wachsende personelle Notlage, die für die militärische Führung in Moskau zu einer ernsten Herausforderung werden kann. Die Daten verdeutlichen die Dynamik des Konflikts und seine Folgen für beide Seiten.


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