Fünf Binnenflüchtlinge in ehemaliger Schule mit Axt getötet.

Fünf Binnenflüchtlinge in ehemaliger Schule mit Axt getötet
Fünf Binnenflüchtlinge in ehemaliger Schule mit Axt getötet

Blutbad in einer verlassenen Schule

Nach Angaben von TSN.ua: In der Region Riwne hat ein 72-jähriger Mann fünf Menschen in einem ehemaligen Schulgebäude ermordet, das als Unterkunft für Binnenflüchtlinge diente. Der Vorfall ereignete sich im Dorf Sudobytsch während eines nächtlichen Streits. Gegen vier Uhr morgens griff der mutmaßliche Täter zu Axt und Hammer und tötete seine Opfer.

Die Getöteten waren zwischen 56 und 81 Jahre alt. Sie alle waren Binnenflüchtlinge aus dem Gebiet Donezk, eine Frau stammte ursprünglich aus dem Gebiet Kirowohrad. Seit Oktober 2025 lebten sieben Personen in dem leerstehenden Schulgebäude. Ein weiterer Bewohner war während der Tat nicht anwesend, da er sich in medizinischer Behandlung befand.

Die herbeigerufenen Polizeibeamten fanden die Leichen der fünf Personen mit schweren äußeren Verletzungen vor, wie der kommissarische Leiter der Ermittlungsabteilung der Polizei in der Region Riwne, Ihor Kozjubynskyj, mitteilte.

„Diese schreckliche Tat hat bei den Dorfbewohnern und den Strafverfolgungsbehörden große Betroffenheit ausgelöst. Die Ermittlungen dauern an.“ – Taras Smaljuk, Dorfvorsteher

Die Tragödie wirft ein Schlaglicht auf die prekäre Lage vieler Binnenflüchtlinge in der Ukraine, die vor Konflikten geflohen sind und in neuen Orten Schutz suchen. Der Mord an fünf Angehörigen dieser besonders schutzbedürftigen Gruppe stellt grundsätzliche Fragen zur sozialen Betreuung und Sicherheit von Vertriebenen. Der Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit, Gewaltprävention in Gemeinden zu verstärken.

Die Ermittler arbeiten daran, alle Umstände der Tat aufzuklären und den Opfern Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.


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