Russlands Kriegsverluste: Über 1,2 Millionen Soldaten gefallen – Kreml inszeniert Kampfbereitschaft.

Russlands Kriegsverluste: Über 1,2 Millionen Soldaten gefallen – Kreml inszeniert Kampfbereitschaft
Russlands Kriegsverluste: Über 1,2 Millionen Soldaten gefallen – Kreml inszeniert Kampfbereitschaft

Propaganda-Bunker und hohe Verluste

Nach Angaben von TSN.ua: Anlässlich des Jahrestags des Kriegsbeginns präsentierten russische Staatsmedien Aufnahmen von Militärbunkern. Gezeigt wurde unter anderem ein unterirdischer Gefechtsstand, dessen Bau laut diesen Berichten bereits 1969 begann. Diese Inszenierung steht im krassen Gegensatz zu den enormen Verlusten, die Russland in dem nunmehr über ein Jahr andauernden Angriffskrieg hinnehmen musste.

Die ukrainischen Streitkräfte (AFU) haben nach eigenen Angaben bis Februar insgesamt 1 258 890 Soldaten der russischen Armee ausgeschaltet. Allein am 20. und 21. Februar wurden demnach 1010 russische Militärangehörige getötet. Diese Zahlen unterstreichen die schweren personellen Kosten des Konflikts für die russische Seite. Der Krieg fordert damit einen historisch beispiellosen Blutzoll.

Kreml-Strategie zwischen Inszenierung und Realität

Der Kreml versucht mit aller Macht, Entschlossenheit und Wehrfähigkeit zu demonstrieren. Die Propaganda mit alten Bunkeranlagen, deren Bau auf das Jahr 1969 datiert wird, ist Teil dieser Strategie. Gleichzeitig zeichnen die Verlustzahlen ein Bild von der prekären Lage an der Front und werfen Fragen zur Zukunft der russischen Militärplanung auf.

Angesichts der extrem hohen Verluste dient die Zurschaustellung von Befestigungen vermutlich auch der moralischen Stützung von Truppe und Bevölkerung. Sie soll den Eindruck vermitteln, man sei auf einen langen Krieg eingestellt. Die anhaltend dramatischen Ausfälle stellen die Wirksamkeit solcher Maßnahmen jedoch infrage und könnten die weiteren militärischen Optionen Russlands in der Ukraine erheblich einschränken.


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