Mädchen (13) nach Attacke einer Cane Corso: Bein amputiert – Hundehalterin angeklagt.
Schicksalstag im Dorf Oleksandrivka
Nach Angaben von TSN.ua: Am 4. März 2023 wurde die 13-jährige Kira im Dorf Oleksandrivka in der Region Dnipropetrovsk von einem Cane Corso angegriffen. Das Kind erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass Ärzte ihr ein Bein amputieren mussten. Die Besitzerin des Hundes steht nun unter Verdacht, fahrlässig eine schwere Körperverletzung verursacht zu haben. Sie selbst weist die Schuld von sich. Zum besseren Verständnis: Cane Corsos gelten als muskulöse Schutzhunde, die ohne konsequente Führung aggressiv reagieren können.
Die Mutter des Mädchens, Tetjana, berichtete, dass die Hundehalterin versucht habe, den Vorfall mit Geld zu bereinigen. Laut Staatsanwaltschaft gibt es in den Akten keine Hinweise darauf, dass die Beschuldigte ihre Verantwortung eingesteht. Der Vorfall sorgte für große Empörung – der angreifende Hund wurde wenig später von Unbekannten auf dem Grundstück der Besitzerin getötet.
Ermittlungen und gesellschaftliche Folgen
Die Staatsanwaltschaft leitete daraufhin ein Strafverfahren wegen Tierquälerei ein. Kira steht derzeit unter ärztlicher Beobachtung, die Zeit nach der Operation verläuft ohne Komplikationen. Die Behörden und Mediziner behalten den Gesundheitszustand des Mädchens genau im Blick.
Dieser Vorfall zeigt, wie wichtig die Einhaltung der Regeln für die Haltung von Haustieren ist – besonders bei aggressiven Rassen. – Quelle: Tetjana, Mutter des Opfers
Der Angriff auf das Kind hat eine breite gesellschaftliche Debatte ausgelöst, die möglicherweise zu schärferen Gesetzen für die Haltung gefährlicher Tiere führen könnte. Gleichzeitig erinnert der Fall daran, dass Kinder in der Nähe von Haustieren stets besonders geschützt werden müssen.
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