153 Gefechte und 307 Luftbomben an einem Tag: So massiv greift Russland die Front an.
Kampfgeschehen und Verluste an der Front
Nach Angaben von Novyny.live: Am 13. März kam es zu 153 Gefechtsberührungen an der Front. Einen Tag später, am 14. März, feuerten russische Truppen eine Rakete ab und führten 104 Luftangriffe durch, bei denen sie 307 gelenkte Fliegerbomben abwarfen. Die Angreifer setzten zudem in großem Umfang Kamikaze-Drohnen ein – insgesamt 10.119 Stück. Auch die Beschussintensität war hoch: 3.623 Mal wurden Ortschaften und Stellungen der ukrainischen Streitkräfte unter Feuer genommen. Allein im Norden und in der Region Sloboda sowie an der Kursk-Front gab es 153 Beschießungen. Bei Kostjantyniwka starteten die Russen 29 Angriffe, während bei Pokrowsk 25 feindliche Sturmversuche abgewehrt werden konnten. Diese Zahlen verdeutlichen, wie dicht die Gefechte aufeinanderfolgen.
Verluste der russischen Armee
Den vorliegenden Angaben zufolge verlor das russische Militär innerhalb von 24 Stunden 810 Soldaten. Darüber hinaus wurden folgende materielle Einbußen registriert:
- 4 Panzer
- 10 gepanzerte Kampffahrzeuge
- 52 Artilleriesysteme
- 1 Mehrfachraketenwerfer
- 1 Luftabwehrsystem
- 2147 Drohnen
- 180 Fahrzeuge
Die Kämpfe erstrecken sich über mehrere Abschnitte – darunter die Richtungen Kupjansk, Lyman, Slowjansk, Kramatorsk, Oleksandriwka, Huljajpole, Orichiw und am Dnepr. Auch im Süden von Sloboda und an der Kursk-Front wird weiter gekämpft. Die Lage bleibt damit äußerst angespannt.
Die Frontlage ist weiterhin kritisch: Auf mehreren strategisch wichtigen Achsen wird unvermindert gekämpft.
Die schweren russischen Personal- und Materialverluste zeigen, dass der Konflikt beide Seiten enorm fordert. Angesichts der anhaltenden Beschüsse und Angriffswellen ist es entscheidend, die weitere Entwicklung genau zu beobachten – sie könnte die künftigen Strategien der Kriegsparteien maßgeblich beeinflussen.
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