Intensive Kämpfe: 154 Gefechte an einem Tag – Schwerpunkte der russischen Angriffe in der Ukraine.

Intensive Kämpfe: 154 Gefechte an einem Tag – Schwerpunkte der russischen Angriffe in der Ukraine
Intensive Kämpfe: 154 Gefechte an einem Tag – Schwerpunkte der russischen Angriffe in der Ukraine

Lage an der Front

Nach Angaben von UATV: Die ukrainischen Verteidiger meldeten innerhalb von 24 Stunden 154 Gefechtskontakte mit dem Gegner. Besonders heftig waren die Kämpfe im Raum Kostjantyniwka und Huljajpole, wo jeweils 28 Angriffe registriert wurden. Auch bei Pokrowsk kam es zu 27 Attacken, was die hohe Intensität der Auseinandersetzungen unterstreicht. Zum Vergleich: An anderen Abschnitten war die Lage ruhiger, etwa am Sewero-Sloboschanskyj- oder Kursker-Richtung mit je einem Gefecht.

Parallel zu den Gefechten beschoss die russische Armee ukrainische Stellungen 138 Mal mit Artillerie und anderen Waffen. Zudem flog sie sechs Luftangriffe mit insgesamt 14 Bomben. Die weiteren Kampfhandlungen verteilten sich wie folgt:

  • 1 Angriff bei Sewero-Sloboschanskyj
  • 1 Angriff bei Kursk
  • 3 Angriffe bei Kupjansk
  • 7 Angriffe bei Lyman
  • 8 Vorstoßversuche bei Slowjansk

Im Raum Orechow wurden zwei Gefechte gezählt. Am 12. März hingegen gab es am Prydniprowskyj-Abschnitt keine Angriffe. An der Grenze zu Wolyn und Polesien blieb es ruhig – dort wurden keine Vorbereitungen für eine Offensive erkannt. Die Gesamtlage bleibt angespannt, wobei sich die Kämpfe auf mehrere Brennpunkte konzentrieren.

Bewertung der Lage

Die aktuellen Zahlen zeigen, dass die russischen Truppen weiterhin hohen Druck ausüben, insbesondere bei Kostjantyniwka und Huljajpole. Dies könnte auf den Versuch hindeuten, dort eigene Positionen zu festigen und Geländegewinne zu erzielen. Die relative Ruhe am Prydniprowskyj-Abschnitt sowie in Wolyn und Polesien spricht dagegen für eine Konzentration der Kräfte auf die Hauptkampflinien. Solche Muster erfordern eine genaue Beobachtung, da sie den weiteren Verlauf des Konflikts maßgeblich beeinflussen können.


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