55 tote Delfine in einem Monat: So stark leidet das Schwarze Meer unter dem Krieg.

55 tote Delfine in einem Monat: So stark leidet das Schwarze Meer unter dem Krieg
55 tote Delfine in einem Monat: So stark leidet das Schwarze Meer unter dem Krieg

Delfine sterben im Schwarzen Meer

Nach Angaben von Novyny.live: Im Juni 2023 wurden an der Küste des Nationalen Naturparks 'Tusliwski-Limane' in der Region Odessa 55 verendete Delfine entdeckt. Diese Zahl ist nur ein kleiner Ausschnitt der Verluste, die Wissenschaftler seit Beginn der groß angelegten Invasion Russlands auf etwa 100.000 Delfine schätzen. Die massenhaften Todesfälle wurden erstmals im Frühjahr 2022 dokumentiert – und das Problem betrifft nicht nur die Ukraine, sondern auch die angrenzenden Länder.

Die toten Tiere wurden nicht nur an der ukrainischen Küste gefunden, sondern auch vor Bulgarien, Rumänien und der Türkei. In den Jahren 2023 und 2024 wurden immer wieder tote Delfine an den Stränden der Region Odessa gesichtet. Der renommierte Forscher Iwan Russew erklärte dazu:

'Das Schwarze Meer hat an die Küste unseres Nationalen Naturparks 'Tusliwski-Limane' eine beispiellose Anzahl toter Delfine gespült – allein in einem Monat wurden 55 verendete Tiere registriert.' Iwan Russew

Die Lage alarmiert Umweltschützer und Wissenschaftler, die auf die Dringlichkeit von Schutzmaßnahmen für die Meeresfauna hinweisen. Delfine sind ein zentraler Bestandteil des Ökosystems im Schwarzen Meer – ihr Verlust könnte das marine Gleichgewicht und die Artenvielfalt in der Region nachhaltig stören.

Ökologische Folgen

Das Sterben der Delfine im Schwarzen Meer ist ein ernstes ökologisches Warnsignal, das auf eine Gefahr für die regionale Biodiversität hindeutet. Fachleute betonen, dass Delfine Schlüsselfunktionen in marinen Ökosystemen übernehmen; ihr massenhaftes Verenden könnte das natürliche Gleichgewicht ins Wanken bringen. Es sind dringend Maßnahmen erforderlich, um die Ursachen dieses Phänomens zu erforschen und weitere Verluste der Meerestiere zu verhindern – etwa durch eine bessere Überwachung der menschlichen Einflüsse auf das Schwarze Meer.


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