Rekordangriffe auf die Öl-Infrastruktur Russlands: Bloomberg nennt die Anzahl der Angriffe im Monat.
Nach Angaben von ТСН: Im vergangenen Monat wurden in der Ukraine historisch rekordverdächtige Angriffe auf die strategische Öl-Infrastruktur Russlands verzeichnet. Die Militärs führten mindestens 14 Angriffe auf feindliche Objekte mit Hilfe von Drohnen durch.
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Dieser Rekord fiel zusammen mit vier Angriffen auf Ölförderanlagen im Schwarzen Meer sowie Explosionen auf Tankern, die russisches Öl transportierten.
„Ende letzter Woche griff die Ukraine zwei Tanker im Schwarzen Meer an. Ein drittes Schiff, das zuvor russisches Öl transportiert hatte, erlitt vier äußere Explosionen vor der Küste Dakar, Senegal, spät am Donnerstag“, sagte eine anonym bleibende Person, die mit der Operation vertraut ist.
Im Verlauf dieser Ereignisse beschädigten die unbemannten Boote einen der drei Anlegeplätze des Kaspi-Ölpipeline-Konsortiums, dem größten Anbieter kasachischen Öls.
„Nach der Explosion war der Anlegeplatz schwer beschädigt. Auf die Anfrage nach den Schäden erklärte das CPC, dass weitere Operationen an dem Anlegeplatz nicht möglich seien“, berichteten Journalisten unter Berufung auf eine Quelle.
So bleibt der KTK-Terminal mit einer funktionierenden Liegestelle zurück, da die andere derzeit wegen geplanter Wartungsarbeiten, die bis Mitte Januar aufgrund saisonaler Sturmbedingungen im Schwarzen Meer dauern können, außer Betrieb ist.
Kasachstan, das vor dem Angriff durchschnittlich fast 1,5 Millionen Barrel Rohöl täglich über den KTK lieferte, aktivierte einen Plan zur Umleitung des Exports auf alternative Routen, um seine Produktion aufrechtzuerhalten. Das Land bezeichnete die Angriffe auf die zivile Energieinfrastruktur als „inakzeptabel“ und betonte, dass sie eine Bedrohung für die globale Energiesicherheit darstellen.
Zuvor kommentierten Vertreter der Marine die Schäden an der Kaspi-Pipeline. Sprecher Pletenchuk wies darauf hin, dass dies die Bedeutung unterstreicht, keine Zusammenarbeit mit dem Aggressor zuzulassen, der sich einen Vorteil für den Krieg gegen die Ukraine verschafft.
„Dieser Prozess ist meiner Meinung nach durchaus verständlich, da die Angriffe auf unsere Häfen überhaupt nicht aufhören. Wir handeln spiegelbildlich und werden so weitermachen“, sagte Pletenchuk.
So zeigt der Anstieg der Angriffe auf die russische Öl-Infrastruktur eine Intensivierung der militärischen Aktivitäten der Ukraine als Reaktion auf die Aggression. Diese Ereignisse haben auch direkte Auswirkungen auf die Energiesicherheit nicht nur der Region, sondern der Welt insgesamt, da Kasachstan, ein bedeutender Ölexporteur, seine Lieferwege an die neue Realität anpassen muss. Wie sich dieser Prozess auf den globalen Ölmarkt auswirken wird, wird sich in naher Zukunft zeigen.
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