Ehe ist eine nachlässige Aktivität: Anwalt über die wahren Scheidungsstatistiken.
Nach Angaben von ТСН: Der bekannte Jurist James Sexton, ein Fachmann für Scheidungsfälle, teilte seine Sicht auf die Gründe, warum viele Ehen scheitern, mit. Er nannte es "erschreckende Statistiken" und glaubt, dass dies eine juristische Annahme schafft, dass Ehe eine nachlässige Aktivität ist.
Sexton, der über 25 Jahre Erfahrung in diesem Bereich hat, hat immer wieder mit verschiedenen Situationen zu tun gehabt, die mit der Auflösung von Ehen verbunden sind. In dem Podcast von Jay Shetty äußerte er seine Meinung darüber, warum fast die Hälfte der Ehen mit einer Scheidung endet.
Nachlässigkeit in der Ehe
Laut Sexton gibt es im Recht den Begriff der Nachlässigkeit, der als Unfähigkeit definiert ist, ein hohes Risiko für Schaden zu erkennen. Er stellte fest: "Im Recht gibt es den Begriff der Nachlässigkeit und Unvorsichtigkeit. Nachlässigkeit ist die Unfähigkeit, erheblichen, aber sehr wahrscheinlichen Schaden zu erkennen. Unvorsichtigkeit ist das bewusste Ignorieren eines wesentlichen und ungerechtfertigten Risikos." Der Anwalt betonte, dass es "tatsächlich unklug ist, in eine Ehe einzutreten", wenn diese oft zu Schmerz führt. Er fügte hinzu: "Deshalb ist eine Scheidung offensichtlich ein Versagen der Ehe, sich zu halten."
Die Realität von Ehen
Sexton äußerte auch Gedanken über Menschen, die in gescheiterten Beziehungen bleiben, um der Kinder oder wirtschaftlicher Gründe willen. "Wie viele Menschen sind mit ihrer Entscheidung, zu heiraten, unzufrieden, bleiben aber aus Gründen der Kinder zusammen? Oder weil sie nicht die Hälfte ihres Vermögens aufgeben wollen?" Seinen Aussagen zufolge kann die tatsächliche Zahl des Scheiterns von Ehen bis zu "rund 70 Prozent" erreichen. "Für mich ist das einfach schockierend. Es ist verblüffend", sagte er.
Trotz der hohen Zahl an Scheidungen zeigen Wiederheiratsraten einen tiefen menschlichen Bedarf nach Verbindung und die Wichtigkeit der Ehe, auch wenn sie riskant ist: "Die schlechte Nachricht ist jedoch, dass die Scheidungsraten nach jedem Maßstab sehr hoch sind."
Darüber hinaus hält Sexton es für "schrecklich unhöflich", potenzielle Bräute an diese Realitäten zu erinnern, betont jedoch, dass "das keine Pessimismus ist, wenn man sich die Zahlen ansieht." Er fasste zusammen: "Warum heirate ich? Welches Problem soll die Ehe lösen?"
Um Scheidungen vorzubeugen und die Kommunikation in einer Partnerschaft zu verbessern, empfehlen Psychologen die Methode der Teetasse – eine Praxis des täglichen gemeinsamen Teetrinkens, die zu einem Ritual werden kann, um die Verbindung zwischen Partnern zu stärken.
Diese Prognosen und Beobachtungen von James Sexton weisen auf ernsthafte Herausforderungen hin, mit denen moderne Ehen konfrontiert sind. Dennoch betonen seine Äußerungen auch, dass trotz der Risiken viele Menschen weiterhin Stabilität und Unterstützung in Beziehungen suchen. Dies zeigt die Notwendigkeit der Verbesserung der Kommunikation und eines bewussten Ansatzes zur Gründung einer Familie.
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