Wie Natalka Denysenko im 15. Stock während des Blackouts überlebt.

Wie Natalka Denysenko im 15. Stock während des Blackouts überlebt
Wie Natalka Denysenko im 15. Stock während des Blackouts überlebt

Alltag ohne Strom: Die Erfahrungen der Schauspielerin Natalka Denysenko

Nach Angaben von TSN.ua: Die Schauspielerin Natalka Denysenko lebt im 15. Stock eines Hochhauses im Kiewer Stadtteil Podil. Seit Russland die ukrainische Energieinfrastruktur gezielt angreift, hat sich ihr Alltag radikal verändert. Sie schildert, wie sie mit den stundenlangen Stromausfällen und dem damit einhergehenden Heizungsausfall zurechtkommt. Ihre Schilderung steht exemplarisch für die Situation vieler Stadtbewohner.

Bei einem Blackout bleibt bei ihr oft auch das Wasser aus. Der letzte Ausfall dauerte fast 16 Stunden – eine enorme Belastung für die Bewohner hoher Etagen.

„Fällt der Strom aus, fällt auch die Heizung aus“, erklärt Denysenko.
Selbst wenn die Wärme kurz zurückkehrt, kühle das Gebäude stetig aus: „Wenn das Licht lange wegbleibt, wird es einfach kühl.“

Überlebenskit für die Energiekrise

Um den Alltag zu meistern, hat die Künstlerin praktische Lösungen gefunden. Zu ihrer Grundausstattung gehören heute:

  • eine Thermoskanne mit heißem Wasser
  • ein kleiner Gaskocher
  • Powerbanks
  • Taschenlampen

Diese Gegenstände sind ihr persönliches Survival-Kit für die Krisenzeiten. Doch neben praktischer Selbsthilfe betont Denysenko die Bedeutung der Gemeinschaft:

„Jetzt kommt es darauf an, sich um ein gemeinsames Ziel zu scharen und unserer Armee zu helfen. Nur so kann sich die Lage zum Besseren wenden.“

Die Schilderungen von Natalka Denysenko machen deutlich, welchen Herausforderungen die Zivilbevölkerung in der Ukraine täglich begegnet. Die durch den Krieg verursachte Energiekrise erfordert nicht nur individuelle Anpassung, sondern vor allem kollektiven Zusammenhalt. Diese Solidarität ist es, die den Menschen hilft, die Strapazen zu überstehen und die Hoffnung auf bessere Tage aufrechtzuerhalten.


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