Erstmals fliegen Astronauten aus Indien, Ungarn und Polen zur ISS: Details zur Mission.
Astronauten aus Indien, Ungarn und Polen sind im Rahmen der kommerziellen Mission Ax-4 zur ISS gestartet
Die ersten Astronauten aus Indien, Ungarn und Polen haben ihren Flug zur Internationalen Raumstation im Rahmen der kommerziellen Mission Ax-4 absolviert. Dies berichtete der Pressedienst von SpaceX.
Am Dienstag, den 24. Juni, startete die Falcon 9 Trägerrakete von SpaceX zu einem historischen Flug vom Cape Canaveral Space Force Station in Florida. An Bord der Crew Dragon Kapsel befanden sich der indische Militärpilot Shubhanhshu Shukla, der ungarische Ingenieur Tibor Kapu, der polnische Ingenieur Sławosz Uznański-Wisznewski sowie die ehemalige NASA-Astronautin Peggy Whitson.
Die Mission Ax-4 zur ISS ist auf zwei Wochen angesetzt, während denen die Missionsteilnehmer wissenschaftliche Experimente an Bord der Station durchführen werden.
Abflug von Ax-4! pic.twitter.com/RHiVFVdnz3
— SpaceX (@SpaceX) 25. Juni 2025
Laut Medienberichten belaufen sich die Kosten für den Flug auf etwa 70 Millionen Euro pro Passagier.
Geschichte der Missionen zur ISS und Pläne für die Zukunft
Die Mission Ax-4 ist bereits die vierte kommerzielle Weltraummission des Unternehmens Axiom Space, in Zusammenarbeit mit NASA und SpaceX. Die vorherigen drei Missionen fanden zwischen 2022 und 2024 statt, wobei die letzte drei Wochen dauerte und den längsten kommerziellen Flug ins All darstellt.
Insgesamt wurden in der Geschichte der ISS über 300 Flüge zur Station durchgeführt, jedoch waren Astronauten aus Indien, Ungarn und Polen noch nie an Bord. Vertreter dieser drei Länder hatten bereits Erfahrung mit Flügen ins All während sowjetischer Missionen in den 1970er und 1980er Jahren.
Die weitere Entwicklung kommerzieller Weltraummissionen zeigt sowohl die Zunahme der Teilnehmerzahl und der Flugdauer als auch die Erweiterung der geografischen Vielfalt der vertretenden Länder im All. Die neue Mission Ax-4 eröffnet neue Möglichkeiten für Zusammenarbeit und Forschung an der ISS mit Astronauten aus verschiedenen Ländern der Welt.Lesen Sie auch
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