Fünf Regionen betroffen: Notstromabschaltungen nach russischen Angriffen.
Stromversorgung in der Ukraine beeinträchtigt
Nach Angaben von TSN.ua: Die Lage im ukrainischen Stromnetz ist angespannt. Als direkte Folge russischer Angriffe auf die Energieinfrastruktur müssen in mehreren Regionen Notabschaltungen vorgenommen werden. Betroffen sind aktuell die Gebiete:
- Poltawa
- Tschernihiw
- Winnyzja
- Tscherkassy
- Schytomyr
Die russischen Angriffe zielen systematisch auf die kritische Infrastruktur des Landes. Ein weiterer Faktor, der die Versorgungslage verschärft, ist ein gezielter Beschuss in der Nacht zum 24. Januar, bei dem Energieanlagen in Tschernihiw beschädigt wurden.
Die üblichen geplanten Abschaltpläne sind in diesen Regionen vorübergehend außer Kraft gesetzt. Sobald sich die Situation im Stromnetz stabilisiert, werden die Notmaßnahmen aufgehoben.
„Unsere Energietechniker arbeiten mit Hochdruck daran, eine stabile Stromversorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen“ – Ukrenerho.
Hintergrund der anhaltenden Krise
Die Notabschaltungen sind eine notwendige Schutzmaßnahme, um ein Kollabieren des Netzes durch Überlastung zu verhindern und die Sicherheit der Versorgung zu gewährleisten. Die anhaltenden russischen Raketen- und Drohnenangriffe halten das gesamte Energiesystem des Landes in einem prekären Zustand. Die Arbeit der ukrainischen Energieexperten unter diesen Kriegsbedingungen zeigt den enormen Aufwand, der für die Aufrechterhaltung der Grundversorgung betrieben wird.
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