Diese BMW-Modelle treiben die Reparaturkosten in die Höhe – Motoren im Fokus.
BMW-Motoren: Typische Schwachstellen und ihre Folgen
Nach Angaben von Novyny.live: Besitzer eines BMW sind nicht selten mit teuren Motorschäden konfrontiert. Konstruktionsbedingte Mängel machen einige Aggregate besonders anfällig, was schnell in einem finanziellen Fiasko enden kann. Ein genauer Blick auf die Problemzonen lohnt sich daher für jeden Fahrer dieser Marke.
Die größten Risiken im Überblick
Beim N47-Motor (1,6 und 2 Liter Hubraum) bereitet vor allem die Steuerkette Sorgen. Deren Lebensdauer liegt bei lediglich rund 160.000 Kilometern. Ein Riss oder Überspringen der Kette führt unweigerlich zu einer sehr kostspieligen Reparatur.
Ein weiteres Problem tritt beim Motor N63 auf. Hier sorgt die spezielle Anordnung der Turbolader bei Modellen bis Baujahr 2012 für einen extrem hohen Ölverbrauch. Auch dieser Mangel verursacht auf Dauer erhebliche Zusatzkosten.
Der Hochleistungsmotor S85 leidet unter einem vorzeitigen Verschleiß der Pleuellager. Im schlimmsten Fall wird dadurch die Kurbelwelle zerstört. Die Instandsetzung eines solchen Schadens ist nicht nur kompliziert, sondern auch außergewöhnlich teuer.
Beim Motor N54 sind zwei Schwachstellen besonders berüchtigt: die Hochdruck-Kraftstoffpumpe, die häufig ausfällt, und undichte Einspritzdüsen. Beides kann den Fahrbetrieb massiv stören.
Der Zwölfzylinder-Motor N73 wiederum ist so komplex aufgebaut, dass viele Bauteile nur schwer zugänglich sind. Das treibt den Arbeitsaufwand und damit die Werkstattrechnung bei jeder Panne zusätzlich in die Höhe.
Besitzer eines BMW sollten daher den Zustand des Motors stets im Auge behalten. Nur so lassen sich unerwartete und hohe Ausgaben vermeiden.
Angesichts der genannten Probleme ist eine frühzeitige Diagnose entscheidend. Wer Mängel rechtzeitig erkennt, kann die Reparaturkosten oft noch deutlich senken.
Quelle: Autoliebhaber
Regelmäßige Kontrollen und Wartungsarbeiten sind der beste Schutz vor schwerwiegenden Motorschäden und den damit verbundenen finanziellen Belastungen. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, stets auf die Technik zu achten und bei Unsicherheiten einen Fachmann zurate zu ziehen.
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