Sechs Kinder aus besetzten Gebieten befreit: Initiative verhindert Zwangspassierung.

Sechs Kinder aus besetzten Gebieten befreit: Initiative verhindert Zwangspassierung
Sechs Kinder aus besetzten Gebieten befreit: Initiative verhindert Zwangspassierung

Rettungsaktion der Initiative Bring Kids Back UA

Nach Angaben von UATV: Am 16. Februar gelang es der vom ukrainischen Präsidenten ins Leben gerufenen Initiative Bring Kids Back UA, sechs Kinder und Jugendliche aus den vorübergehend besetzten Gebieten der Ukraine in Sicherheit zu bringen. Die Gruppe wurde aus der Gefahrenzone evakuiert und erhält nun die notwendige Unterstützung, um wieder ein normales Leben führen zu können.

Zu den Geretteten gehören:

  • Die 16-jährige Sofija, der die Trennung von ihren Eltern drohte, weil diese sich weigerten, einen russischen Pass für sie zu beantragen.
  • Der 19-jährige Nazar, der zwangsweise zu einem russischen Wehrdienst-Meldeamt gebracht worden war – ein Beispiel für den Druck, dem junge Menschen in den besetzten Regionen ausgesetzt sind.
  • Der 20-jährige Mykyta, dem russische Soldaten seinen Motorroller abnahmen und für die Rückgabe zehn Liter Benzin forderten.
'Alle geretteten Kinder und Jugendlichen sind nun in Sicherheit und erhalten die notwendige Unterstützung für eine schrittweise Rückkehr in ein friedliches Leben', so Vertreter der Initiative Bring Kids Back UA.

Die Initiative arbeitet bei dieser Mission mit Partnern zusammen, darunter die Organisationen Save Ukraine, We Are All Ukrainians sowie dem Vereinigten Zentrum zur Koordinierung der Suche und Freilassung von Kriegsgefangenen und illegalen Gefangenen.

Warum solche Rettungsaktionen unverzichtbar sind

Die Befreiung dieser jungen Menschen ist ein entscheidender Schritt, um sie vor weiterem Leid zu schützen und ihnen eine Zukunftsperspektive zu geben. Solche Operationen sind Teil der umfassenden Bemühungen ukrainischer Behörden und zivilgesellschaftlicher Gruppen, die Rechte der vom Krieg betroffenen Kinder und Jugendlichen zu wahren. Die Unterstützung dieser Arbeit ist für den Aufbau von Vertrauen und die Verarbeitung traumatischer Erlebnisse unerlässlich. Die Notwendigkeit bleibt akut, denn weiterhin sind viele Minderjährige in den besetzten Gebieten existenziellen Bedrohungen ausgesetzt.


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