Morrissey hat Konzerte in den USA wegen einer Morddrohung abgesagt: Was wir wissen.

Morrissey hat Konzerte in den USA wegen einer Morddrohung abgesagt: Was wir wissen
Morrissey hat Konzerte in den USA wegen einer Morddrohung abgesagt: Was wir wissen

Absage der Konzerte von Morrissey wegen Lebensgefahr

Nach Angaben von The Sun: Der britische Musiker Morrissey hat zwei Konzerte in den USA wegen 'realer' Todesdrohungen gegen sein Leben abgesagt.

Der ehemalige Sänger der Band The Smiths sollte am Freitag im Foxwoods Resort Casino in Connecticut auftreten und am nächsten Tag im MGM Music Hall in Boston.

Morrissey - ehemaliger Sänger von The Smiths - hat zwei Konzerte in den USA abgesagtRexUnbekannt, klar mit der FotoabteilungGetty

Grund für die Absage sind Drohungen des 26-jährigen Kanadiers Noya Castellano, der dem Sänger wahrscheinlich gedroht hat. Castellano veröffentlichte diese Drohung am 4. September auf der Plattform BlueSky, vor Morrisseys Auftritt beim CityFolk Festival in Ottawa.

Er schrieb: 'Stephen Patrick Morrissey, wenn du nächste Woche in TD Place hier in Ottawa auftrittst... ich werde auf dem Konzert sein.'

'Ich werde versuchen, dich mehrmals zu erschießen und mit einer großen Waffe, die ich illegal besitze, zu töten,' - lautete es in dem Beitrag.

Daraufhin wurde Castellano verhaftet und wegen Drohungen mit dem Tod oder Körperverletzung angeklagt und schließlich gegen eine Kaution von 5000 Dollar freigelassen.

Trotz der Drohungen trat Morrissey beim Festival auf, was unter den Teilnehmern für Kontroversen sorgte.

Vor dem Konzert bat er lokale Verkäufer, am Tag seines Auftritts keine Fleischgerichte zu verkaufen, aufgrund seiner strengen vegetarischen Überzeugungen. Alle Anbieter, einschließlich des Grillstands, stimmten zu, ihre Menüs zu ändern, um den Verkauf von Fleisch zu vermeiden.

Die Veranstalter überprüften auch die Taschen der Teilnehmer auf tierische Produktempfangung, um die Anforderungen des Musikers zu betonen.

Diese Absagen fanden nur wenige Tage nach der Ermordung des konservativen Aktivisten Charlie Kirk während einer öffentlichen Ansprache statt und werfen Fragen zur Sicherheit bei Live-Konzerten auf.

Getty - Contributor

Kontroverse Ansichten von Morrissey

In den letzten Jahren hat sich Morrissey rechten Ansichten genähert und die Einwanderungspolitik Großbritanniens offen kritisiert und die rechtsextreme Organisation „For Britain“ unterstützt, die 2022 aufgelöst wurde.

Er wurde wiederholt für rassistische Äußerungen kritisiert, insbesondere für die Behauptung, dass „London die zweitmeisten Säureangriffe nach Bangladesch hat.“

'Alle Angriffe werden von nicht-weißen Personen verübt, und aufgrund der politischen Korrektheit kann die britische Regierung und die Polizei dieses Problem nicht lösen,' - fasste er zusammen.

Im Jahr 2010 stellte er auch fest, dass Chinesen „Unterarten“ sind, während er über die grausame Behandlung von Tieren in China sprach.

Der Künstler kritisierte muslimische Praktiken und nannte Halal-Schlachtungen „das Böse“ und verband diese Zertifizierung grundlos mit dem IS. Er kritisierte auch britische Politiker, weil sie den Verkauf von Halal-Fleisch in öffentlichen Einrichtungen erlaubten.

Antirassistische Organisationen und Menschenrechtsverteidiger haben seine „islamischen und sexistischer“ Äußerungen gemeldet und zur Boykott seiner Konzerte aufgerufen.

CorbisGetty - Contributor

Die aktuelle Situation zeigt, wie wichtig es ist, die Sicherheit von Künstlern während ihrer Auftritte zu gewährleisten. Drohungen wie die, die Morrissey erhielt, gefährden nicht nur das Leben von Musikern, sondern auch die festliche Atmosphäre für Fans. Unter den Bedingungen einer erhöhten Bedrohung durch Gewalt müssen die Organisatoren von Kunstveranstaltungen besonders wachsam sein, um eine sichere Umgebung für alle zu gewährleisten.

Die Situation mit Morrissey erinnert auch daran, wie die Verbreitung umstrittener Ansichten im öffentlichen Raum die Sicherheit sowohl der Künstler selbst als auch ihrer Fans beeinflussen kann, was zu politischen und sozialen Spannungen führen kann. Solche Ereignisse bewegen die Gesellschaft dazu, über die Grenzen der Meinungsfreiheit sowie die Verantwortung öffentlicher Personen für ihre Äußerungen nachzudenken.


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