Kyrylo Budanov wird Leiter des Präsidialamts: Was das für die Ukraine bedeutet.
Nach Angaben von ТСН: Der Leiter des Hauptnachrichtendienstes Kyrylo Budanov hat bestätigt, dass er das Angebot des Präsidenten der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, angenommen hat, das Präsidialamt zu leiten.
In seinem Telegram-Kanal schrieb Budanov:
„Ich diene weiterhin der Ukraine. Ich betrachte die Position des Leiters des Präsidialamts als einen weiteren Verantwortungsbereich gegenüber dem Land. Für mich ist es eine Ehre und Verantwortung — in einer historischen Zeit für die Ukraine auf kritische Fragen der strategischen Sicherheit unseres Staates zu konzentrieren.“
Er dankte dem Präsidenten für das Vertrauen, seinen kämpfenden Kameraden und dem Team des Hauptnachrichtendienstes für die Zusammenarbeit. Budanov betonte:
„Wir müssen weiterhin unser Bestes geben — den Feind besiegen, die Ukraine verteidigen und für einen gerechten Frieden arbeiten. Wir kämpfen weiterhin gemeinsam für eine freie und sichere Zukunft der Ukraine.“
Neue Position von Budanov
Präsident Wolodymyr Selenskyj gab am 2. Januar bekannt, dass er dem Leiter des Hauptnachrichtendienstes angeboten hat, das Präsidialamt zu leiten. Er betonte die Wichtigkeit einer größeren Konzentration auf Sicherheitsfragen, die Entwicklung der Verteidigungskräfte und diplomatische Verhandlungen. Der Präsident hob hervor, dass Budanov spezielles Wissen in diesen Bereichen hat.
Der Berater des Präsidenten, Dmytro Lytvyn, teilte mit, dass alle formalen Verfahren zur Ernennung Budanovs zur neuen Position im Gange sind.
Mit dem Wechsel in die neue Rolle verlässt Kyrylo Budanov nicht nur eine wichtige Position in der Geheimdienstgemeinschaft, sondern wird auch direkt an der Gestaltung der staatlichen Politik beteiligt. In seinen neuen Pflichten wird die Zusammenarbeit mit Militärs und Diplomaten eine entscheidende Rolle spielen, die in den aktuellen Kriegsbedingungen von entscheidender Bedeutung ist.
Lesen Sie auch
- Flucht aus der Krim: Warum russische Beamte ihre Familien bis zum 21. Juni in Sicherheit bringen wollen
- G7-Gipfel: Neue Luftabwehrsysteme und verschärfte Sanktionen für die Ukraine beschlossen
- G7-Gipfel in Évian: Trump räumt ein, dass Putin keinen Frieden in der Ukraine will
- Moskau muss mit Konsequenzen rechnen: Selenskyj droht nach Angriff auf Lawra mit Vergeltung
- Nach Kündigung wegen Israel-Brief: Anwältin strebt ins US-Repräsentantenhaus – Vorwahlen in Colorado
- Waffenruhe mit Iran: Trump unterzeichnet Absichtserklärung

