Fünf Experten-Gründe: Warum Handtücher nicht mit Kleidung gewaschen werden sollten.
Die Nachteile einer gemeinsamen Wäsche
Nach Angaben von TSN.ua: Wer Handtücher zusammen mit seiner Alltagskleidung wäscht, riskiert mehrere Probleme. Diese reichen von falschen Temperaturen über ungeeignete Weichspüler bis hin zu einer ungleichmäßigen Beladung der Trommel, Ablagerungen von Flusen und Schäden an den Fasern. Entscheidend ist die Temperatur: Für eine hygienisch einwandfreie Reinigung von Handtüchern sind mindestens 60°C erforderlich. Diese Hitze verträgt jedoch viele moderne Textilien für Kleidung nicht, da sie dafür nicht ausgelegt sind.
Der größte Konfliktpunkt ist der Temperaturunterschied. Handtücher brauchen die hohe Temperatur, um sauber und keimfrei zu werden. Die meisten Kleidungsstücke hingegen würden bei 60°C einlaufen oder ihre Form verlieren. Ein Kompromiss bei der Temperatur geht somit immer zu Lasten der Hygiene der Handtücher.
Weitere negative Folgen im Detail
Ein weiterer kritischer Punkt ist die Verwendung von Weichspülern. Für Handtücher sind sie kontraproduktiv, da sie die Saugfähigkeit der Fasern herabsetzen. Die eigentliche Funktion des Handtuchs – Feuchtigkeit schnell aufzunehmen – wird dadurch beeinträchtigt. Für ein flauschiges Gefühl auf der Haut sind Weichspüler bei Kleidung zwar beliebt, für Handtücher aber ungeeignet.
Das Gewicht nasser Handtücher stellt eine eigene Herausforderung dar. In der Trommel können sie sich zu einem schweren Klumpen zusammenballen und so eine ungleichmäßige Beladung verursachen. Dies führt nicht nur zu einer schlechteren Waschleistung, sondern kann auf Dauer auch die Mechanik der Waschmaschine belasten. Zudem sind so gewaschene Handtücher später oft schwerer zu bügeln.
Mikrofaser- und Frottierhandtücher neigen zudem dazu, kleine Fasern (Flusen) abzugeben. Diese setzen sich während des Waschgangs auf der Kleidung ab und können diese verschmutzen. Umgekehrt können auch Farben oder Fasern von der Kleidung auf die Handtücher übergehen. Dieser gegenseitige Abrieb schädigt die Textilstruktur und verkürzt die Lebensdauer aller beteiligten Wäschestücke.
Aus all diesen Gründen empfehlen Experten, Handtücher stets getrennt von der übrigen Wäsche zu waschen. Dies ist die beste Methode, um sowohl die Qualität und Langlebigkeit der Textilien zu erhalten als auch für ein hohes Hygieneniveau zu sorgen.
Eine getrennte Wäsche ist somit mehr als nur eine Empfehlung – sie ist eine sinnvolle Investition in die Haltbarkeit Ihrer Textilien und in die Leistung Ihrer Haushaltsgeräte. Besonders in Haushalten mit hohen Hygienestandards, etwa bei kleinen Kindern oder Allergikern, ist diese Praxis unverzichtbar. Sie spart auf lange Sicht Ärger, Zeit und Kosten.
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