Richter Balkow wurde lebenslang für den Versuch disqualifiziert, das Urteil über ukrainische Eiskunstläufer zu beeinflussen.
Der Internationale Eislaufverband (ISU) hat den ukrainischen Richter Jurij Balkow lebenslang disqualifiziert, weil er versucht hat, die offiziellen Wettkampfergebnisse zu beeinflussen. Laut Informationen von der Tribüne begann die Disziplinarkommission der ISU im November letzten Jahres eine Untersuchung bezüglich möglicher Versuche, die Ergebnisse des Junior Grand Prix im Eiskunstlauf zu manipulieren.
Den Ergebnissen zufolge erzielte das ukrainische Paar die besten Ergebnisse im Eistanzen. Am 5. März 2025 fand in München eine mündliche Anhörung im Fall statt, bei der Jurij Balkow versicherte, keinerlei Verbindungen zu möglichen Manipulationen der Wettkampfergebnisse gehabt zu haben.
Die Disziplinarkommission der ISU entschied jedoch, Balkow lebenslang von der Tätigkeit und der Teilnahme an ISU-Aktivitäten auszuschließen. Die anderen drei Beschuldigten wurden aufgrund unzureichender Beweise für ihre Beteiligung an Manipulationen freigesprochen. Es ist erwähnenswert, dass Balkow zuvor ebenfalls eine Disqualifikation für den Versuch der Manipulation von Ergebnissen bei den Olympischen Spielen 1998 in Nagano erhalten hatte.
Lesen Sie auch
- Historischer Elo-Rang: Zwei Ukrainerinnen schaffen es in die Top 10
- Nach dem Skandal: IOC hebt Sperre des Russischen Olympischen Komitees auf – was sich nun ändert
- Entscheidungsspiel um die Europa-League-Qualifikation: Dynamo Kiew trifft am 16. Juli auf Universitatea Cluj
- Argentinien-Star nennt England vor Duell „Piraten und Besatzer“
- Handball-Weltverband hebt Sperre für Russen auf – die Hintergründe
- England trifft Argentinien im WM-Halbfinale 2026: Spielort und Übertragungsdetails

