Dokumente per Funk aktivieren: So funktioniert die neue eSignatur in der Diia-App.
Neues Verfahren für die digitale Unterschrift in der App "Diia"
Nach Angaben von TSN.ua: Nutzer der ukrainischen Verwaltungs-App "Diia" können ihren elektronischen Signaturschlüssel "Diia.Pidpys" jetzt einfacher und schneller einrichten. Der Grund: Die Aktivierung erfolgt künftig kontaktlos per Nahfeldkommunikation (NFC). Diese digitale Unterschrift ist ein zentrales Werkzeug, um Behördengänge und andere Vorgänge online zu erledigen.
Ablauf der Aktivierung per NFC
Die Freischaltung des "Diia.Pidpys" ist ausschließlich über NFC möglich. Dazu müssen Nutzer zunächst ihren biometrischen Personalausweis, ihren Reisepass oder ihren biometrischen Führerschein mit der Handykamera scannen. Anschließend wird das physische Dokument an die Rückseite des Smartphones gehalten. Nach der Bestätigung der Identität wird eine sechsstellige PIN zum Schutz der Signatur vergeben. Voraussetzung für das neue Verfahren sind ein biometrisches Originaldokument sowie ein NFC-fähiges Mobiltelefon.
Bereits existierende, ältere Signaturen behalten ihre Gültigkeit. Die NFC-Aktivierung ist jedoch der neue Standardweg. Diese Methode vereinfacht den Prozess erheblich und erhöht gleichzeitig die Sicherheitsstandards – ein entscheidender Faktor in der digitalen Welt.
Die Einführung der NFC-Technologie für die eSignatur in der Diia-App unterstreicht das Bestreben der ukrainischen Regierung, digitale Dienstleistungen zu modernisieren und für Bürger leichter zugänglich zu machen.
Da immer mehr Verwaltungsvorgänge online abgewickelt werden, ist der Einsatz solcher Technologien für Komfort und Sicherheit unerlässlich. Die Vereinfachung dürfte die Akzeptanz digitaler Behördendienste weiter steigern und so die Effizienz der öffentlichen Verwaltung erhöhen. Die Diia-App ist ein zentraler Baustein der digitalen Transformation in der Ukraine.
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