Neues EES-System an der Grenze zu Polen: Es haben sich Warteschlangen gebildet.

Neues EES-System an der Grenze zu Polen: Es haben sich Warteschlangen gebildet
Neues EES-System an der Grenze zu Polen: Es haben sich Warteschlangen gebildet

Nach Angaben von inkorr.com: Am Grenzübergang "Krakowiec" an der Grenze zu Polen wurde ein neues digitales EES-System (Entry/Exit System) eingeführt. Dies hat bereits zu Warteschlangen und möglicherweise zu längeren Wartezeiten für die Einreise in die EU geführt. Am Morgen des 21. Oktober standen etwa 50 Fahrzeuge am Ausgang aus der Ukraine, wie aus einer Mitteilung des Lwiw-Portals unter Berufung auf den Pressedienst des 7. Grenzschutz-Karpatenschwadron hervorgeht.

Was ist das EES-System

EES ist ein zentralisiertes europäisches System, das die Kontrolle an den Außengrenzen des Schengen-Raums automatisiert und das traditionelle Stempeln von Pässen vollständig ersetzt. Bei der ersten Einreise nach der Inbetriebnahme des Systems wird jeder Bürger eine vollständige biometrische Registrierung durchlaufen. Die wichtigsten Schritte umfassen:

  • Pflichtfotografie des Gesichts

  • Abnahme von vier Fingerabdrücken

  • Automatische Erfassung von Datum, Uhrzeit und Ort der Einreise/Ausreise

'Bei der Planung von Reisen nach Polen empfehlen wir, mögliche längere Wartezeiten an der Grenzübergangsstelle "Krakowiec" zu berücksichtigen und nach Möglichkeit weniger frequentierte Routen zu wählen', – rät der Grenzschutz.

Wer aus der Ukraine muss an der Grenze zur EU keine Biometrie abgeben

Es ist anzumerken, dass das System nicht für Ukrainer gilt, die eine Aufenthaltsgenehmigung in der EU oder langfristige Visa besitzen – sie müssen nur die entsprechenden Dokumente vorlegen.

Wo das EES-System an der Grenze zur EU noch funktioniert

Das System ist bereits an zwei wichtigen Punkten an der polnisch-ukrainischen Grenze in Betrieb: am automobilen Fußgängergrenzübergang "Shegyni-Medika" und am Eisenbahngrenzübergang "Przemyśl". In den ersten Tagen der Inbetriebnahme gab es erhebliche Verzögerungen aufgrund technischer Probleme mit den Scan-Geräten und des Fehlens separater Warteschlangen für Personen, die bereits zuvor biometrische Kontrollen durchlaufen hatten.

Laut dem Zentrum für öffentliche Überwachung muss die vollständige Abgabe von Fingerabdrücken und Fotos nur einmal alle drei Jahre erfolgen. Danach wird das Überqueren der Grenze erheblich beschleunigt, da die Daten automatisch mit der Datenbank abgeglichen werden. Für die vollständige Verbesserung des Systems hat die Europäische Kommission einen sechsmonatigen Übergangszeitraum bis April 2026 vorgesehen.

Früher berichteten wir, dass in der Europäischen Union ein neues digitales Kontrollsystem an den Grenzen in Kraft trat. Es wird als Entry/Exit System (EES) bezeichnet und wird ab dem 12. Oktober 2025 in Kraft treten.

So zielt das neue EES-System darauf ab, den Prozess des Grenzübertritts zu vereinfachen. In den Anfangsphasen kann es jedoch aufgrund technischer Probleme und längerer Warteschlangen zu Unannehmlichkeiten führen. Insgesamt sollte diese Innovation mit der Zeit das Reisen in den Schengen-Ländern erleichtern, da die Verfahren nach der erstmaligen Registrierung schneller werden.


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