Wirtschaftsexperte Ustenko: Warum die Wirtschaft der RF nicht zusammenbricht und das gefährlich ist.

Wirtschaftsexperte Ustenko: Warum die Wirtschaft der RF nicht zusammenbricht und das gefährlich ist
Wirtschaftsexperte Ustenko: Warum die Wirtschaft der RF nicht zusammenbricht und das gefährlich ist

Wirtschaftsexperte Oleg Ustenko über die Stabilität der russischen Wirtschaft

Nach Angaben von inkorr.com: Oleg Ustenko, ein bekannter Wirtschaftsexperte, glaubt, dass man nicht auf einen schnellen Zusammenbruch der russischen Wirtschaft hoffen sollte. Er stellt fest, dass die RF kurzfristig und mittelfristig eine gewisse Stabilität zeigt, trotz der Sanktionen und hohen Militärausgaben.

In einem Interview auf dem Kanal von Jurij Romanenko betonte der Experte die Wichtigkeit einer objektiven Bewertung der Situation und warnte vor den Risiken übermäßigen Optimismus.

Die Gefahr eines primitiven Optimismus

'Ich glaube, dass dies eine kolossale Gefahr ist, darüber nachzudenken, insbesondere für uns, für die Ukraine, die die Situation nüchtern bewerten sollte. Man sollte seine eigenen Wünsche oder unser gemeinsames Verlangen nach einem totalen Zusammenbruch der russischen Wirtschaft nicht als realistischen Szenario betrachten', - betonte Ustenko.

Der Wirtschaftsexperte warnte, dass die Hoffnung auf einen schnellen Zerfall der russischen Wirtschaft gefährlich sein könnte, insbesondere unter den Bedingungen verstärkter Sanktionen.

Drei Teile des russischen Budgets

Ustenko erklärte die Struktur des russischen Budgets und stellte fest, dass ein erheblicher Teil der Finanzierung in den militärisch-industriellen Komplex fließt. Seinen Worten nach wurden in diesem Jahr etwa 150 Milliarden Dollar für diesen Sektor ausgegeben, und für das nächste Jahr sind noch höhere Ausgaben geplant.

'Es gibt noch eine Menge versteckter Finanzierung. Diese Menge an versteckter Finanzierung könnte bedeuten, dass die Russen in diesem Jahr etwa 200 Milliarden Dollar für ihre militärisch-industrielle Maschine ausgeben', - erklärte der Experte.

Im Gegensatz zur Ukraine gibt Russland erheblich mehr Geld für militärische Bedürfnisse aus, und Ustenko betonte dieses Detail während der Analyse der Situation.

Zweiter und dritter Teil: Repressionsapparat und Sozialprogramme

Zum russischen Budget gehören auch Ausgaben für den Repressionsapparat und Sozialprogramme. Der Wirtschaftsexperte äußerte seine Besorgnis über mögliche Bedrohungen von Russland, die mit einer Intensivierung seiner militärischen Aktivitäten nicht nur in der Ukraine, sondern auch in anderen Regionen verbunden sind.

Kritische Prognose

'Können wir sicher sein, dass die Wirtschaft jetzt zusammenbricht? Nein', - erklärte Ustenko kategorisch und forderte zu einer kalten Realismus in der Bewertung der Möglichkeiten des Gegners auf.

Oleg Ustenko stellte fest, dass es wichtig ist, eine Strategie zu entwickeln, die die realen Möglichkeiten der russischen Wirtschaft berücksichtigt und sich nicht auf illusorische Hoffnungen auf ihren schnellen Zusammenbruch zu verlassen.

Ustenkos Schlussfolgerungen unterstreichen die Bedeutung eines realistischen Ansatzes in der Bewertung der russischen Wirtschaft und ihrer Entwicklungsmöglichkeiten. Vor dem Hintergrund fortdauernder Militärausgaben und Veränderung der internationalen Politik sollte die Ukraine wachsam bleiben und auf verschiedene Szenarien vorbereitet sein, da sich die Situation recht schnell ändern kann.


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