Energiekrise in der Ukraine: Entspannung erst ab März, besonders kritisch in Kiew und mehreren Regionen.
Die Lage im ukrainischen Energiesystem
Nach Angaben von TSN.ua: Die russischen Angriffe halten das ukrainische Stromnetz weiterhin unter massivem Druck. Eine spürbare Entspannung der Lage wird erst ab März 2023 erwartet. Extremwetter und kriegsbedingte Schäden erschweren die Reparaturen massiv. Die Situation ist derzeit in Kiew sowie in den Regionen Kiew, Dnipropetrowsk, Tschernihiw, Sumy und Charkiw am schwierigsten.
Maßnahmen zur Stabilisierung
Mehr als 160 Reparaturtrupps arbeiten rund um die Uhr daran, die Versorgung mit Strom und Wärme wiederherzustellen. Präsident Wolodymyr Selenskyj hat für den Energiesektor den Notstand ausgerufen. Die Regierung hat zudem angeordnet, den Anschluss von Notstromaggregaten zu beschleunigen und die Strompreise für Unternehmen erhöht.
Fachleute appellieren an die Bevölkerung, noch durchzuhalten. Ein Experte betont:
„Wir müssen Januar und Februar überstehen. Ab März sollte sich die Situation schrittweise verbessern“, so Serhij Nahornjak.
Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Stabilität der Stromversorgung in einer Zeit zu gewährleisten, in der die kritische Infrastruktur des Landes einer enormen Belastungsprobe ausgesetzt ist. Die anhaltenden russischen Raketen- und Drohnenangriffe auf das Stromnetz haben die Ukraine in eine der schwersten Energiekrisen ihrer Geschichte gestürzt.
Die Lage bleibt aufgrund des Krieges kritisch und erfordert dringende Schritte zum Wiederaufbau. Der ausgerufene Notstand und der unermüdliche Einsatz der Energietechniker sollen die Versorgung trotz hoher Nachfrage und knapper Ressourcen sichern. Die von Experten genannte Zeitschiene für eine Besserung könnte einen wichtigen Wendepunkt für die Stabilität des Sektors markieren.
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