Leléka über die Ukraine: 'Eine offene Wunde, die nicht heilt'.

Leléka über die Ukraine: 'Eine offene Wunde, die nicht heilt'
Leléka über die Ukraine: 'Eine offene Wunde, die nicht heilt'

Die Künstlerin spricht über ihre Heimat

Nach Angaben von TSN.ua: Die Sängerin Leléka, Finalistin im ukrainischen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest 2026, lebt seit über zehn Jahren in Deutschland. Für sie ist die Vorstellung einer Rückkehr in die Ukraine ein schmerzhaftes Thema, das sie als 'offene Wunde' beschreibt. Ihre gesamte berufliche Existenz ist hierzulande verankert: Ihr Haupteinkommen erzielt sie durch Konzerte, und alle ihre beruflichen Kontakte sind in Deutschland entstanden. Ein Neuanfang in der Heimat wäre daher mit enormen praktischen Hürden verbunden.

In ihren Äußerungen ging Leléka auch auf kritische Stimmen in sozialen Netzwerken ein, die ihr Recht infrage stellen, die Ukraine beim internationalen Wettbewerb zu vertreten. Sie betonte, dass sie die Musik, ihre Berufung, nicht aufgeben könne.

'Das Einzige, womit ich meinen Lebensunterhalt verdiene, sind Konzerte. Alle meine beruflichen Verbindungen sind in Deutschland,' so die Künstlerin.

Ein Dilemma, das viele betrifft

Ihre Worte machen die Zerrissenheit deutlich, in der sich Leléka befindet: Zwischen künstlerischen Ambitionen und der emotionalen Bindung an ihre Heimat. Sie räumt ein, dass dieser innere Konflikt für sie schwer zu ertragen ist.

Die Situation von Leléka steht exemplarisch für das schwierige und oft widersprüchliche Leben vieler Ukrainerinnen und Ukrainer im Ausland, besonders in Kriegszeiten. Die Rückkehr in die Heimat stellt nicht nur eine persönliche, sondern auch eine massive berufliche Herausforderung dar. Künstler müssen sich an neue Gegebenheiten und Erwartungen in ihrem Heimatland anpassen. Diese Umstände beeinflussen zwangsläufig die Entscheidungen von Kulturschaffenden, die ihr Land international repräsentieren, aber gleichzeitig die Verbindung zu ihrer Kultur und Identität bewahren wollen.


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