Der Generaldirektor der IAEO hat eine Erklärung zur Arbeit des Kernkraftwerks Saporischschja abgegeben.
Der Generaldirektor der IAEO, Rafael Grossi, erklärte, dass keiner der Reaktoren des Kernkraftwerks Saporischschja neu gestartet werden sollte, solange die Situation in Bezug auf die nukleare und physische Sicherheit im Werk gefährlich bleibt. Alle sechs Reaktoren des Werks befinden sich im Zustand des kalten Stillstands. Das Kernkraftwerk Saporischschja hat weiterhin Probleme aufgrund der Verwundbarkeit seiner externen Energieversorgungsleitungen. Kürzlich hat das Werk zwei Mal den Kontakt zu der einzigen Stromleitung verloren. Die Internationale Atomenergie-Organisation hat Zugang zum Werk in dem besetzten Gebiet, aber ihre Arbeit könnte eingeschränkt werden. Zuvor hatte die IAEO von Russland gefordert, das Gebiet des Werks zu verlassen und es zu deokupieren. Auch aufgrund von Beschuss wurde eine der beiden Stromversorgungsleitungen beschädigt, was das Risiko eines Verlusts der Energieversorgung für die Reaktoren erhöht. Die IAEO empfiehlt, die Reaktoren des KW Saporischschja nicht neu zu starten, solange der Krieg andauert.
Lesen Sie auch
- Explosionen in der Region Chmelnyzkyj: Russischer MiG-31K feuert Hyperschallrakete ab
- Zugunglück nahe Bedford: Ein Toter und knapp 90 Verletzte bei Kollision zweier Nahverkehrszüge
- Tödlicher Angriff auf Charkiw: Neun Verletzte und ein Todesopfer am 20. Juni
- Luftangriff auf Charkiw: Ein Toter und acht Verletzte, darunter ein Kind
- Drohnenangriff auf Raffinerie in Tjumen: Explosionen und Evakuierung der Belegschaft
- Nächtlicher Raketenalarm in der Ukraine: Abheben einer MiG-31K löst Warnung aus

