Kreml-Truppen verlieren binnen 24 Stunden 1560 Soldaten und 57 Geschütze – aktualisierte Zahlen des Generalstabs.

Kreml-Truppen verlieren binnen 24 Stunden 1560 Soldaten und 57 Geschütze – aktualisierte Zahlen des Generalstabs
Kreml-Truppen verlieren binnen 24 Stunden 1560 Soldaten und 57 Geschütze – aktualisierte Zahlen des Generalstabs

Lagebericht des ukrainischen Generalstabs

Nach Angaben von Espreso.tv: Die russischen Besatzungstruppen haben am 30. Mai schwere Verluste erlitten. Nach einem aktuellen Bericht des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte (Stand: 16:00 Uhr) beliefen sich die Verluste des Feindes allein an diesem Tag auf mindestens 1560 gefallene oder verwundete Soldaten. Zudem wurden 57 Artilleriesysteme und 14 gepanzerte Fahrzeuge zerstört. Die Kampfhandlungen blieben über die gesamte Frontlinie hinweg äußerst intensiv.

Kampfgeschehen an den Frontabschnitten

Im Norden und Nordosten, an den Abschnitten Nördlich-Sloboschansk und Kursk, kam es zu fünf Gefechten. Der Gegner beschoss 45 Mal ukrainische Stellungen und Dörfer. Weiter südlich, am Abschnitt Südlich-Sloboschansk, unternahmen die Angreifer sechs Durchbruchsversuche. Am Kupjansk-Abschnitt starteten die Okkupanten drei Angriffe. Besonders umkämpft war der Lyman-Abschnitt mit sieben feindlichen Sturmangriffen. Erfolgreich wehrten die ukrainischen Verteidiger zwei Angriffe am Slowjansk-Abschnitt ab.

Ruhe kehrte hingegen an den Abschnitten Kramatorsk und Oleksandriwka ein – hier wurden keine offensiven Bewegungen der Russen registriert. Deutlich aktiver war der Feind am Kostjantyniwka-Abschnitt mit zehn Attacken. Am Pokrowsk-Abschnitt versuchten die Invasoren 26 Mal, die ukrainischen Linien zu durchbrechen. Neun feindliche Angriffe schlugen die Verteidiger am Huljajpole-Abschnitt zurück. Ebenso viele erfolglose Versuche, in die Verteidigung einzudringen, gab es am Orichiw-Abschnitt. Im Süden, am Dnepr-Abschnitt, unternahmen die Besatzer einen einzigen, vergeblichen Vorstoß.

Die ukrainischen Streitkräfte zeigen an allen Brennpunkten eine hohe Widerstandsfähigkeit. Die anhaltend hohen Verlustzahlen des Gegners unterstreichen die Effektivität der ukrainischen Verteidigungsstrategien.

Die beträchtlichen Verluste des Feindes – sowohl an Personal als auch an militärischem Gerät – sind ein klares Zeichen für die Schlagkraft der ukrainischen Verteidigungsstellungen. Dies könnte den weiteren Verlauf des Krieges maßgeblich beeinflussen. Trotz der anhaltend hohen Spannungslage gelingt es den ukrainischen Einheiten, die Kontrolle über die wichtigsten Frontabschnitte zu behaupten. Der Bericht bestätigt, dass die Kämpfe im Osten des Landes unvermindert andauern.


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