Ukrainischer Diplomat attackiert Schröder: Blut an den Händen und der Geruch von Putin-Gas.

Ukrainischer Diplomat attackiert Schröder: Blut an den Händen und der Geruch von Putin-Gas
Ukrainischer Diplomat attackiert Schröder: Blut an den Händen und der Geruch von Putin-Gas

Schroeders Plädoyer für Russland-Gas stößt auf scharfe Kritik aus Kiew

Nach Angaben von UATV: Der Sprecher des ukrainischen Außenministeriums, Heorhij Tychyj, hat die jüngsten Äußerungen des ehemaligen deutschen Bundeskanzlers Gerhard Schröder scharf verurteilt. Schröder hatte in einem Beitrag für die Berliner Zeitung eine Wiederaufnahme der Energiekooperation mit Russland ins Spiel gebracht und auf die Bedeutung verlässlicher Gaslieferungen hingewiesen, die mit deutscher Technologie umweltfreundlicher gestaltet werden könnten.

Tychyj warnte eindringlich vor solchen Vorschlägen. Er erinnerte daran, dass Schröder Deutschland und Europa einst auf die 'Gasspritze' des russischen Präsidenten Wladimir Putin gesetzt habe. 'Heute steckt diese Nadel nur noch in ihm selbst', so der ukrainische Diplomat. Tychyj fügte eine drastische Anschuldigung hinzu: Von Schröder 'rieche es nach russischem Gas', und an seinen Händen klebe 'ukrainisches Blut'. Er stellte zudem die Frage, ob weiterhin 'Rubel' aus dem russischen Gasgeschäft flössen – eine klare Anspielung auf mögliche finanzielle Vorteile, die einzelne Politiker aus der Kooperation mit Moskau ziehen könnten.

Europas Energiepläne und die Sicherheit der Ukraine

Die scharfe Reaktion fällt in eine Zeit, in der die EU plant, den Import von russischem Gas bis zum Jahr 2027 vollständig zu beenden. Tychyjs Kommentar unterstreicht die angespannten Beziehungen zwischen der Ukraine und Russland und macht deutlich, wie Kiew mögliche Annäherungsversuche an den Aggressor bewertet.

Die Diskussion über eine Rückkehr zu russischer Energie löst in der Ukraine, die sich seit Jahren im Krieg mit Russland befindet, größte Besorgnis aus. Äußerungen wie die von Schröder werden dort als Versuch gewertet, die Beziehungen zu einem Staat zu normalisieren, der weiterhin internationales Recht bricht. Dies zeigt, wie wichtig europäische Solidarität und eine klare Haltung in Fragen der Energieunabhängigkeit sind.

Für die Ukraine ist es von entscheidender Bedeutung, ihre Interessen zu verteidigen und darauf hinzuwirken, dass der internationale Druck auf Russland aufrechterhalten wird. Nur so kann verhindert werden, dass energiepolitische Abhängigkeiten neu entstehen, die die Sicherheit und Souveränität des Landes gefährden.


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