Skibinska über den Skandal mit Polyakova: Welches Lied tatsächlich für die nationale Auswahl eingereicht wurde.
Nach Angaben von ТСН: Die Vorsitzende der ukrainischen Delegation zum "Eurovision Song Contest" Oksana Skibinska hat sich in den Konflikt zwischen dem Team Oli Polyakova und der diesjährigen Produzentin der nationalen Auswahl Jamal eingeschaltet. Es stellte sich heraus, dass Olya Polyakova die Ukraine 2026 auf internationaler Ebene vertreten wollte, aber ihr Antrag wegen Verstoßes gegen die Regeln der nationalen Auswahl, die die Teilnahme von Künstlern verbieten, die seit 2014 in Russland aufgetreten sind, nicht akzeptiert wurde. Produzent Mykhailo Yasyntskyi versucht, diese Situation zu beheben, selbst nachdem die Longlist bekannt gegeben wurde, auf der seine Schützlings nicht steht.
Vorschläge zur Änderung der Regeln
Mykhailo wendet sich seit geraumer Zeit an den öffentlich-rechtlichen Sender mit der Bitte um Gespräche. Er schlägt vor, die Regeln zu überdenken, um Stars, die in Russland aufgetreten sind, aber während des Krieges eine pro-ukrainische Position gezeigt haben, die Teilnahme am Wettbewerb zu ermöglichen.
Äußerungen und Reaktionen
Das jüngste Statement von Jamala, in dem sie bemerkte, dass Polyakova sich mit dem Lied "Warrior" beworben hat, löste Empörung beim Produzenten aus. Denn es ist den Teilnehmern verboten, ihre Lieder vor der nationalen Auswahl zu veröffentlichen. In diesem Zusammenhang beschuldigte Yasyntskyi Jamala der Lüge und behauptete, dass seine Schützlings sich mit dem Lied "Queen of the Night" beworben hat.
Kommentar von Oksana Skibinska
Oksana Skibinska reagierte auf diese öffentliche Diskussion. In ihrem Kommentar bestätigte sie, dass der Antrag von Olya Polyakova tatsächlich ein anderes Lied enthielt und nicht "Warrior", jedoch, so Oksana, kam die Künstlerin wegen anderer Verstöße gegen die Regeln der nationalen Auswahl nicht auf die Longlist.
„Olha Polyakova hat ein anderes Lied für die nationale Auswahl eingereicht. Die Musikproduzentin hat die Möglichkeit, alle Anträge anzuhören und bearbeitet nur diejenigen, die die technische Überprüfung bestanden haben und den Regeln der nationalen Auswahl in formalen und technischen Aspekten entsprechen. Der Antrag von Olya Polyakova entspricht nicht den Regeln der nationalen Auswahl“, erklärte die Delegationsleiterin.
Außerdem haben die Sänger Melovin und Jamala kürzlich an einem öffentlichen Konflikt teilgenommen. Nach der Bekanntgabe der Longlist äußerte Jamala Empörung über Melovin, was eine scharfe Antwort von seiner Seite nach sich zog.
Diese Situation rund um die nationale Auswahl zum "Eurovision Song Contest" hebt die Schwierigkeiten hervor, mit denen ukrainische Künstler aufgrund der politischen Umstände konfrontiert sind. Diskussionen über Regeländerungen und die Sorgen von Musikern über ihre eigene Karriere verstärken nur die Aufmerksamkeit auf wichtige Fragen hinsichtlich der Unterstützung von Kultur und Identität in Kriegszeiten. Vor dem Hintergrund all dieser Ereignisse erzeugt jeder Schritt der Delegation eine breite Resonanz in der Gesellschaft.
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