Grammy-Historie: Bad Bunny bricht als erster Latino die 'Album des Jahres'-Barriere.
Die Grammy-Verleihung 2026
Nach Angaben von TSN.ua: Am 1. und 2. Februar 2026 wurden in Los Angeles die Grammy Awards verliehen und die besten Musiktitel und Künstler des Jahres geehrt. Ein historischer Moment der Gala: Der puerto-ricanische Superstar Bad Bunny erhielt für sein Werk 'Debí Tirar Más Fotos' die Trophäe für 'Album des Jahres' und ist damit der erste lateinamerikanische Künstler überhaupt, dem diese höchste Auszeichnung zuteilwurde. Diese Kategorie galt lange als eine der am schwersten zu gewinnenden für nicht-englischsprachige Acts.
Weitere Preisträger des Abends
Kendrick Lamar war mit fünf Awards der erfolgreichste Einzelkünstler des Abends, darunter der für 'Aufnahme des Jahres' für den Song 'Luther', eine Kollaboration mit SZA. Lady Gaga sicherte sich zwei Grammys: für das beste 'Pop-Gesangsalbum' ('Mayhem') und die beste 'Dance-Aufnahme' ('Abracadabra'). Den Titel 'Song des Jahres' holte sich Billie Eilish mit 'Wildflower'.
Nicht erfolgreich in den Hauptkategorien waren hingegen BLACKPINKs ROSÉ und Bruno Mars. Während der legendäre Ozzy Osbourne mit einem Tribut geehrt wurde, markierte Justin Bieber nach mehrjähriger Pause seine Rückkehr auf die Grammy-Bühne. In weiteren Kategorien gingen die Auszeichnungen an:
- Bester neuer Künstler - Olivia Dean
- Bester Rap-Song - Kendrick Lamar feat. Lefty Gunplay für 'TV Off'
- Bestes Musikvideo - Doechii für 'Anxiety'
Die Grammy-Verleihung 2026 setzte mit ihrer Auswahl ein starkes Zeichen für Vielfalt und Inklusivität in der Musikwelt und würdigte Künstler aus den unterschiedlichsten Genres.
Das Jahr 2026 markiert einen Wendepunkt für die lateinamerikanische Musik auf der globalen Bühne. Der Triumph von Bad Bunny in der Königskategorie unterstreicht den immensen kulturellen Einfluss des Genres und verändert die Wahrnehmung nachhaltig. Zugleich zeigen die Erfolge von Größen wie Kendrick Lamar und Lady Gaga, dass etablierte Genres weiterhin eine zentrale Rolle spielen – die Musikwelt wird nicht ersetzt, sondern bereichert.
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