24 Millionen US-Dollar gestohlen: DeFi-Protokoll AFX gehackt, Balance Coin stürzt um 99,9 Prozent ab.
Hackerangriff auf AFX: Millionenverlust und Marktfolgen
Nach Angaben von Мінфін — Крипто/Фінанси: Am 22. Juli 2026 wurde das dezentrale Finanzprotokoll AFX Opfer eines Hackerangriffs. Dabei erbeuteten die Angreifer rund 24,15 Millionen US-Dollar in der Stablecoin USDC. Die gestohlenen Gelder wurden in das Ethereum-Netzwerk transferiert und dort in 12.467,5 ETH umgewandelt. Der Vorfall hatte drastische Auswirkungen auf den algorithmischen Stablecoin Balance Coin (BLC), dessen Kurs nach Bekanntwerden des Hacks um 99,9 Prozent einbrach. Die finanziellen Schäden, die dem Balance Protocol entstanden, werden auf 912.000 bis 915.000 US-Dollar beziffert.
Rückgang der XRP-Transfers und Schutzinitiativen
Parallel dazu ist ein deutlicher Rückgang der Überweisungen von XRP durch Großinvestoren – in der Kryptoszene als „Wale“ bekannt – zu verzeichnen. Auf der Handelsplattform Binance sank das Transfervolumen auf 947,4 Millionen XRP. Analysten sehen darin ein mögliches Signal für eine bevorstehende Trendwende beim Kurs.
Als Reaktion auf die wachsenden Risiken im Kryptobereich kündigte das Unternehmen Galaxy an, bis zu fünf Millionen US-Dollar bereitzustellen, um Bitcoin vor potenziellen Bedrohungen durch Quantencomputer zu schützen. Diese Maßnahme unterstreicht den zunehmenden Stellenwert von Sicherheitsvorkehrungen im digitalen Asset-Sektor, wo die Gefahren stetig zunehmen.
Dieser Angriff auf AFX zeigt erneut, wie anfällig dezentrale Finanzsysteme sind. Er könnte Anleger dazu bewegen, ihre Sicherheitsstrategien grundlegend zu überdenken. - Quelle unbekannt
Der Rückgang der XRP-Transfers von Großinvestoren könnte ebenfalls darauf hindeuten, dass Marktteilnehmer angesichts der jüngsten Ereignisse vorsichtiger agieren. Die Initiative von Galaxy zum Schutz von Bitcoin vor Quantencomputern verdeutlicht, dass Unternehmen der Branche intensiv daran arbeiten, ihre Produkte sicherer zu machen und neue technologische Risiken zu minimieren. Solche Entwicklungen zeigen, wie dynamisch und herausfordernd das Umfeld für Kryptoinvestoren derzeit ist.
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