Drei Jahre Haft für Mann aus Charkiw nach sexuellem Kontakt mit 14-Jähriger und Geburt eines Kindes.
Verurteilung wegen sexueller Beziehungen zu einer Minderjährigen
Nach Angaben von TSN.ua: Ein Gericht in Charkiw hat einen Mann zu einer dreijährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Der Grund: Er hatte Ende Dezember 2023 sexuellen Kontakt mit einer 14-jährigen Bekannten, die daraufhin schwanger wurde und ein Kind zur Welt brachte. In Deutschland wäre ein solcher Fall als sexueller Missbrauch von Jugendlichen strafbar.
Das Urteil fällte das Bezirksgericht Osnjan in Charkiw. Zum Zeitpunkt der Aufnahme im Entbindungsheim im April 2024 war das Opfer 14 Jahre alt. Eine genetische Untersuchung bewies mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,9999998%, dass der Verurteilte der Vater des Kindes ist. Dieser DNA-Beweis war für die Verurteilung entscheidend.
Urteil und rechtliche Konsequenzen
Das Gericht sah den Tatbestand von Artikel 155, Absatz 1 des ukrainischen Strafgesetzbuches als erfüllt an. Neben der Haftstrafe von drei Jahren und zwei Monaten muss der Mann auch über 47.000 Hrywnja für die Kosten der Gutachten zahlen. Da der Angeklagte bereits vorbestraft war, könnte dies das Strafmaß beeinflusst haben. Der Fall hat in der Öffentlichkeit für Aufsehen gesorgt und zeigt die Schwere von Sexualdelikten an Minderjährigen auf.
Dieser Vorfall spiegelt eine besorgniserregende Entwicklung bei Gewalt gegen Minderjährige in der Ukraine wider, die sowohl in der Gesellschaft als auch bei Menschenrechtlern Alarm auslöst. Das Urteil sendet ein wichtiges Signal, dass der Schutz von Kindern verstärkt und solche Straftaten verhindert werden müssen. Fälle wie dieser unterstreichen, wie entscheidend Aufklärungsarbeit und soziale Betreuung für junge Menschen sind, um das Risiko von Missbrauch und Ausbeutung zu verringern.
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