Heilige Nacht des Täufers am 18. Januar: Was man tun kann und was kategorisch nicht zu tun ist.

Heilige Nacht des Täufers am 18. Januar: Was man tun kann und was kategorisch nicht zu tun ist
Heilige Nacht des Täufers am 18. Januar: Was man tun kann und was kategorisch nicht zu tun ist

Nach Angaben von ТСН: Im Volk wird dieses Fest als Heilige Nacht des Täufers oder Hungernacht bezeichnet, da die Traditionen und Bräuche dieses Abends eng mit der Vorbereitung auf die Epiphanie verbunden sind.

Warum feiert man die Heilige Nacht des Täufers

Die Heilige Nacht des Täufers wird am Vorabend der Epiphanie (Jordan) gefeiert, daher erinnert man sich an die Ereignisse der Theophanie, die in den Kirchenbüchern beschrieben sind. Dieser Abend wurde zur Zeit der Vorbereitung für das Hauptevent, und in einigen Regionen ist es der letzte Tag des Weihnachtsliedsingens und der Glückwünsche. Wie bei anderen Festen des Weihnachtszyklus ist der Vorabend der Theophanie durch feierliche Bräuche und Traditionen gekennzeichnet.

Traditionen der Heiligen Nacht des Täufers

Viele Rituale dieses Tages klingen ähnlich wie die Traditionen der Weihnachtsnacht, jedoch sind einige direkt mit der Epiphanie verbunden.

Reinigung des Hauses

Es wurde geglaubt, dass das Feiern in einem ungeputzten Haus das Glück und das Wohlstand vertreibt. Am Vorabend der Theophanie versuchten alle, ihre Hausarbeiten bis zum Abend zu beenden, denn an der Epiphanie ist die Arbeit im Haus verboten.

Segnung des Wassers

In den Kirchen wird das Wasser gesegnet, das, laut Glaubensüberzeugungen, nicht weniger heilend ist als am Feiertag. Man besprengte Verwandte, die Ecken des Hauses und des Hofes mit heiligem Wasser, und das Geschirr zur Segnung wurde mit trockenen Blumen - Kornblumen oder Immortellen - geschmückt, die als Schutz vor dem Bösen dienen. In Podillia wurden sogar drei Piroggen gebacken, die das jüngste Familienmitglied während der Segnung des Hauses probieren durfte.

Fasten und rituelles Abendessen

Am Vorabend der Theophanie hält man streng das Fasten. Für den festlichen Tisch bereitet man Fastenspeisen vor - Fisch, Buchweizenpfannkuchen, Wareniki mit Kohl, Kutya und Uzvar. Das Abendessen begann mit Kutya, und dann wurden die Hühner für eine bessere Fruchtbarkeit verwöhnt.

Kreuze malen

In Podillia und Polissya malte man Kreuze mit Kreide oder Teig mit heiligem Wasser auf Fenstern, Türen und Wänden, um das Haus vor bösen Kräften zu schützen.

Beschenken

In Galizien ging man beschenken, indem man Haselzweige als Schutz brachte. Der Hausherr streute den Beschenkten Hafer für eine gute Ernte aus.

Was man in der Heiligen Nacht des Täufers kategorisch nicht tun kann

  1. Streitigkeiten verursachen, schlecht über jemanden denken oder kämpfen – dieser Tag soll ruhig sein, damit das ganze Jahr erfolgreich ist.

  2. Schwere Hausarbeit treiben – dies wird als Respektlosigkeit gegenüber dem Fest angesehen.

  3. Wasser mit schlechten Gedanken segnen – die Flüssigkeit verliert ihre heilenden Eigenschaften.

  4. Hühner laut rufen – den Überlieferungen nach kann dies den Hausvögeln schaden.

Die Heilige Nacht des Täufers ist nicht nur Traditionen und köstliches Essen, sondern auch eine Zeit, in der Familien zusammenkommen, um wichtige Momente zu feiern. Dieser Tag ist voller Spiritualität und familiärer Wärme, denn in der Ukraine feiert man nicht nur die Ereignisse selbst, sondern erinnert sich auch an deren Bedeutung in der Kultur und den Glauben des Volkes.

Sie legen die Grundlage für festliche Veranstaltungen, die bis zur Epiphanie andauern, denn in jedem Ritual spiegelt sich die Seele des ukrainischen Volkes und seine Traditionen wider. Der Vorabend ist eine großartige Gelegenheit, die Verbindungen zur Familie und zur Spiritualität wiederherzustellen.


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