400 Euro für einen Monat in den Alpen: Wer beim italienischen Höhenexperiment mitmachen kann.

400 Euro für einen Monat in den Alpen: Wer beim italienischen Höhenexperiment mitmachen kann
400 Euro für einen Monat in den Alpen: Wer beim italienischen Höhenexperiment mitmachen kann

Das Mahe-Projekt: Ein Forschungsaufenthalt in den Bergen

Nach Angaben von Novyny.live: In Italien startet ein außergewöhnliches Forschungsprojekt mit dem Namen Mahe (Moderate Altitude Healthy Exposure). Dabei sollen gesunde Erwachsene ohne Suchtmittel einen Monat lang auf 2.300 Metern Höhe in den Alpen leben. Für ihre Teilnahme an der Studie erhalten die Probanden eine Aufwandsentschädigung von 400 Euro.

Interessierte können sich bereits jetzt für das Experiment anmelden. Zugelassen sind Männer und Frauen zwischen 18 und 40 Jahren, die als gesund gelten. Die Reise beginnt im Ort Silandro auf 720 Metern Höhe. Von dort aus ziehen die Teilnehmer für vier Wochen in die Schutzhütte 'Nino Corsi' im Nationalpark Stilfser Joch. Nach dem Hauptteil des Experiments folgt ein einwöchiger Aufenthalt in der Stadt Bozen.

Was die Teilnehmer erwartet und warum das Projekt wichtig ist

Während des Experiments dürfen die Probanden online arbeiten, die Natur genießen oder sich weiterbilden. Ziel der Initiative ist es, die Auswirkungen des Lebens in großer Höhe auf die menschliche Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden zu untersuchen. Zum Vergleich: Ukrainische Flüchtlinge in Italien erhalten derzeit 300 Euro pro Person als finanzielle Unterstützung. Das Mahe-Experiment bietet hingegen gesunden jungen Menschen die Chance, sich unter Höhenbedingungen zu testen und dafür belohnt zu werden.

Die Ergebnisse des Mahe-Experiments könnten wesentlich dazu beitragen, besser zu verstehen, wie sich ein Aufenthalt in großen Höhen auf die körperliche und psychische Verfassung des Menschen auswirkt.

Solche Studien sind bedeutsam für die Entwicklung neuer Empfehlungen zu einem gesunden Lebensstil und zu Aktivitäten in veränderter Höhenlage. Darüber hinaus lenkt das Projekt die Aufmerksamkeit auf die Gesundheit junger Menschen in Höhenregionen und könnte sie dazu motivieren, künftig an ähnlichen Programmen teilzunehmen.


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