Cannabis gegen Eierstockkrebs: Studie zeigt die Fähigkeit, Tumore zu stoppen.
Nach Angaben von ТСН: Aktive Bestandteile von Cannabis, wie Cannabidiol (CBD) und Tetrahydrocannabinol (THC), haben sich als in der Lage erwiesen, das Wachstum von Eierstockkrebszellen zu hemmen und deren Selbstzerstörung einzuleiten, ohne gesunden Zellen Schaden zuzufügen.
Diese Ergebnisse wurden von Wissenschaftlern aus Thailand und China präsentiert, die ihre Arbeit im Journal Frontiers in Pharmacology veröffentlicht haben. Es stellte sich heraus, dass die Kombination von CBD und THC sogar gegen Krebszellen wirksam ist, die gegen traditionelle Therapien resistent sind. Dies eröffnet neue Horizonte für die Entwicklung weniger toxischer Medikamente zur Behandlung einer der gefährlichsten Krebserkrankungen bei Frauen.
Warum sich Forscher Cannabis zuwandten
Cannabis wird seit langem in der Palliativmedizin zur Schmerzlinderung, gegen Übelkeit, Appetitlosigkeit und psychischen Stress bei Krebspatienten eingesetzt. Früher wurde der Konsum von Cannabis mit bestimmten Risiken assoziiert, insbesondere durch das Rauchen.
Jedoch haben einige wissenschaftliche Studien bereits gezeigt, dass die aktiven Bestandteile von Cannabis direkt auf Krebszellen wirken können. CBD und THC aktivieren die Cannabinoid-Rezeptoren und sind in der Lage, den Zellzyklus zu regulieren, was zu einer genaueren Untersuchung ihrer tumorhemmenden Eigenschaften führte.
Was die Experimente zeigten
Im Rahmen der Studie testeten Wissenschaftler Cannabidiol, Tetrahydrocannabinol und deren Kombination an drei Zelltypen:
gewöhnlichen Eierstockkrebszellen;
zellsicheren Zellen, die resistent gegen Tumormittel sind;
gesunden Epithelzellen der Eierstöcke.
Sowohl einzeln als auch in Kombination verlangsamten CBD und THC die Teilung von Krebszellen und reduzierten deren Anzahl und Größe der Kolonien. Der ausgeprägteste Effekt wurde bei der Verwendung der Kombination beider Verbindungen beobachtet: Sie stoppte nicht nur den Zellzyklus, sondern initiierte auch Apoptose – den programmierten Zelltod von Krebszellen. Dabei blieben gesunde Zellen unversehrt.
Die Forscher fanden heraus, dass die Mischung aus CBD und THC die Signalwege PI3K, AKT und mTOR beeinflusst, die eine Schlüsselrolle im Überleben und in der Vermehrung von Krebszellen spielen.
Könnten diese Verbindungen Medikamente werden
Die Wissenschaftler bemerkten auch, dass Cannabinoide die Ausbreitung von Krebszellen hemmen können. Dies eröffnet die Perspektive, das Risiko von Metastasen und Rückfällen zu verringern, die häufig bei Eierstockkrebs auftreten.
Allerdings ist es noch ein weiter Weg, bis diese Verbindungen in der Medizin verwendet werden können. Es sind präklinische Tierversuche erforderlich, um die Sicherheit für den Körper zu bewerten und Möglichkeiten zu finden, die Medikamente ohne Nebenwirkungen zu verabreichen, die beim Konsum von Cannabis auftreten können.
Wissenschaftler betonen, dass die Ergebnisse vielversprechend sind, jedoch weiterer Untersuchungen bedürfen, bevor sie in der klinischen Praxis eingesetzt werden können.
Infolge der durchgeführten Studien entdeckten die Wissenschaftler neue Möglichkeiten der Verwendung von Cannabinoiden im Kampf gegen Eierstockkrebs. Obwohl die Ergebnisse vielversprechend sind, wird die Idee, diese Verbindungen in die medizinische Praxis zu integrieren, noch Zeit und zusätzliche Forschungen erfordern. Dies ist ein wichtiger Schritt in Richtung der Entwicklung neuer, weniger toxischer Ansätze zur Behandlung von Krebserkrankungen, die dringend lösungsbedürftig sind.Lesen Sie auch
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