Diese Pflanzen vertragen sich nicht mit Kohl: Eine Liste mit Kulturen, die die Ernte ruinieren.

Diese Pflanzen vertragen sich nicht mit Kohl: Eine Liste mit Kulturen, die die Ernte ruinieren
Diese Pflanzen vertragen sich nicht mit Kohl: Eine Liste mit Kulturen, die die Ernte ruinieren

Wichtige Aspekte beim Kohl-Anbau

Nach Angaben von Novyny.live: Wer Kohl im Garten anpflanzt, sollte genau überlegen, welche Nachbarn er ihm zugesellt. Bestimmte Pflanzen können das Wachstum und den Ertrag erheblich beeinträchtigen. Untersuchungen belegen, dass einige Kulturen die Produktivität von Kohl mindern, wenn sie zu nah stehen. Zu den problematischen Pflanzen zählen:

  • Radieschen
  • Rüben
  • Brokkoli
  • Blumenkohl
  • Kohlrabi
  • Senf
  • Rucola
  • Meerrettich

Kohl entzieht dem Boden große Mengen an Stickstoff, Kalium und Phosphor und ist auf eine gleichmäßige Feuchtigkeit angewiesen. Wenn andere Pflanzen mit denselben Nährstoffansprüchen in der Nähe wachsen, gerät dieses Gleichgewicht schnell durcheinander. Erdbeeren etwa konkurrieren um die gleichen Nährstoffe und können das Kohlwachstum merklich schwächen.

Schädlinge und Krankheiten bei Kohl

Ein weiterer wichtiger Punkt sind Schädlinge und Krankheiten, die Kohl befallen. Zu den häufigsten Plagegeistern zählen Erdflöhe, der Kohlweißling und die Kohlmotte. Auch Krankheiten wie Kohlhernie und Schwarzbeinigkeit können den Pflanzen schwer zusetzen. Deshalb sollte man bei der Wahl der Beetnachbarn auch mögliche Risiken durch Schädlinge und Infektionen im Blick behalten.

Tomaten, Mais und Sonnenblumen haben andere Ansprüche an die Bewässerung und werfen zudem einen dichten Schatten, was dem Kohl schadet. Auch übermäßig viel Dill kann das Kohlwachstum unterdrücken. Für eine optimale Ernte ist es daher entscheidend, diese Faktoren zu berücksichtigen und die passenden Begleitpflanzen auszuwählen.

Der Anbau von Kohl spielt in der Landwirtschaft eine große Rolle, da dieses Gemüse bei Verbrauchern beliebt ist und vielseitig verwendet wird. Die richtige Wahl der Nachbarn kann die Produktivität und Gesundheit der Pflanzen deutlich verbessern – und damit auch die wirtschaftlichen Erträge der Bauern steigern.

Wer die agronomischen Grundlagen der Pflanzeninteraktion versteht, kann Risiken durch Schädlinge und Krankheiten minimieren – ein entscheidender Vorteil für einen erfolgreichen landwirtschaftlichen Betrieb.


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