Nächtlicher Angriff auf Kiew: Desnianskyj-Bezirk am stärksten von Stromausfällen betroffen.
Notabschaltungen nach erneutem Raketenangriff
Nach Angaben von TSN.ua: Nach einem nächtlichen Angriff der russischen Armee in der Nacht zum 24. Januar musste die ukrainische Hauptstadt Kiew erneut zu Notabschaltungen der Stromversorgung greifen. Besonders schwer getroffen wurde der Desnianskyj-Bezirk auf dem linken Ufer des Dnipro. Es handelte sich bereits um den vierten großflächigen Angriff auf die Energieinfrastruktur der Stadt allein in diesem Januar.
Rund 88.000 Haushalte in Kiew waren ohne Strom. Der Energiekonzern DTEK erklärte, die Schäden an großen Anlagen seien erheblich und ihre Reparatur zeitaufwändig. Derzeit konzentrierten sich die Teams darauf, die Versorgung für kritische Infrastrukturen wie Krankenhäuser wiederherzustellen. Seit Beginn der Heizperiode habe es keinen einzigen Tag ohne Angriffe auf das Energiesystem des Landes gegeben, so DTEK. Die Brigaden arbeiten rund um die Uhr, doch jeder neue Treffer erschwert die ohnehin schwierigen Wiederherstellungsarbeiten zusätzlich.
Energiesicherheit unter Dauerbeschuss
Die Situation verdeutlicht die anhaltende Bedrohung der ukrainischen Energiesicherheit im Krieg. Die ständigen Beschüsse gefährden nicht nur die Versorgung der Bevölkerung, sondern auch das Funktionieren lebenswichtiger Einrichtungen. Die Angriffe zielen darauf ab, das Land im Winter besonders verwundbar zu machen.
Die schnelle Reaktion der Energieunternehmen zeigt jedoch deren Professionalität und ihre Fähigkeit, auch unter extremen Bedingungen zu arbeiten.
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