Heizkrise in Kiew: Tausende Haushalte frieren, Unfälle und Brände häufen sich.

Heizkrise in Kiew: Tausende Haushalte frieren, Unfälle und Brände häufen sich
Heizkrise in Kiew: Tausende Haushalte frieren, Unfälle und Brände häufen sich

Schwere Heizkrise in der ukrainischen Hauptstadt

Nach Angaben von Novyny.live: Die ukrainische Hauptstadt Kiew steckt in einer tiefen Heizkrise. Tausende Bewohner klagen über ausgefallene Wärme- und Stromversorgung. Etwa 5000 Gebäude sind derzeit ohne Heizung, was das Leben der Menschen massiv erschwert und zu überfluteten Wohnungen und sogar Bränden führt. Die Situation ist besonders in der kalten Jahreszeit dramatisch.

Überflutungen, Kälte und gefährliche Behelfslösungen

Ein schwerer Heizungsdefekt an der Rusanivska-Uferstraße ließ Wasser stundenlang aus den Heizkörpern strömen und überflutete die darunter liegenden Wohnungen. Solche Vorfälle empören die Anwohner, die weiterhin für die Heizung zahlen müssen, obwohl die Temperatur in ihren Wohnungen oft nur noch bei etwa +5 Grad liegt. Eine Bewohnerin schildert ihre Lage:

„Ich zahle 4000 Hrywnja im Monat für eiskalte Heizkörper. Ich arbeite zuhause am Computer, an meinem Arbeitsplatz sind es +5 Grad.“

In der Almatynska-Straße zwang der Heizungsausfall die Menschen zum Einsatz von Gasheizlüftern, was einen Brand auslöste. Die Lage ist auch im Bezirk Petschersk kritisch, wo seit dem 9. Januar die Wärmeversorgung komplett ausgefallen ist. Die Bewohner kämpfen verzweifelt um Reparaturen, etwa an defekten Stromphasen. Ein Betroffener berichtet:

„Und wir haben letzte Woche darum gekämpft, dass unsere Phasen repariert werden. Eine Phase fehlte drei Tage, eine andere ebenfalls drei Tage.“

Diese anhaltende Krise unterstreicht die Dringlichkeit, die Wärmeversorgung in Kiew zu stabilisieren und erträgliche Lebensbedingungen zu schaffen. Angesichts tausender Menschen, die in ihren eigenen vier Wänden frieren, sind die lokalen Behörden gefordert, umgehend Maßnahmen zur Wiederherstellung der Heizung zu ergreifen und künftige Vorfälle zu verhindern. Die Lösung erfordert ein koordiniertes Vorgehen aller beteiligten Dienstleister.


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