Spanien trotzt den USA: China ergreift Partei im Streit um Iran.

Spanien trotzt den USA: China ergreift Partei im Streit um Iran
Spanien trotzt den USA: China ergreift Partei im Streit um Iran

Der Bruch zwischen Madrid und Washington

Nach Angaben von TSN.ua: Im Streit um mögliche Militärschläge gegen den Iran hat China Spanien den Rücken gestärkt. Die spanische Regierung hatte sich geweigert, ihre Militärbasen für eine US-amerikanisch-israelische Operation zu öffnen, was zu erheblichen Spannungen mit Washington führte. Am 2. März 2023 erklärte Außenminister José Manuel Albares, sein Land werde eine solche Militäraktion nicht unterstützen. Als Reaktion darauf drohte der ehemalige US-Präsident Donald Trump am 3. März 2023, alle Handelsbeziehungen zu Spanien abzubrechen.

Spanien bekräftigte seine unabhängige Haltung zudem durch die Ablehnung, die Militärausgaben auf fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen. Die chinesische Führung unterstützte diesen Kurs und ließ durch den spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez verkünden:

„Handel sollte sich nicht in ein Druckmittel oder eine Waffe verwandeln“
und
„Handelsbeziehungen zwischen Staaten dürfen nicht als Werkzeug politischen Zwangs eingesetzt werden“
.

Der Vorfall zeigt, wie sich die globalen Machtverhältnisse verschieben. Staaten wie Spanien beharren zunehmend auf ihrer außenpolitischen Souveränität, selbst auf die Gefahr hin, mit langjährigen Verbündeten wie den USA in Konflikt zu geraten. Diese neue Entschlossenheit könnte die transatlantischen Beziehungen nachhaltig verändern. Chinas Parteinahme unterstreicht dabei die wachsende Rolle Pekings als alternative Macht für Länder, die ihre Abhängigkeit von den USA verringern wollen.


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