Rückkehr der chinesischen Astronauten verschoben: Raumschiff durch Weltraummüll beschädigt.
Nach Angaben von Korrespondent.net: Die Rückkehr von drei chinesischen Astronauten zur Erde wurde aufgrund einer möglichen Kollision ihres Raumschiffs mit Weltraummüll verschoben, wie die Chinesische Nationalraumfahrtbehörde laut CNN mitteilte. Die Crew der Shenzhou-20-Mission, zu der Chen Dong, Chen Zhongrui und Wang Jie gehören, plante die Landung am 5. November nach einem sechsmonatigen Aufenthalt auf der Raumstation Tiangong. Doch im Orbit trat eine Notlage ein: Der Lande-Modul hatte, ersten Informationen zufolge, mit Weltraummüll kollidiert. Als Folge der Kollision wurden sichtbare Schäden am Rumpf des Raumschiffs festgestellt, und Ingenieure äußern Bedenken hinsichtlich möglicher Probleme mit der inneren Dichtheit der Kapsel.
Untersuchung potenzieller Bedrohungen
Nach Angaben von Experten gelangte wahrscheinlich ein Trümmer des Weltraummülls, von mehr als 19.000 großen Objekten, die die Erde umkreisen, in die Kapsel. Diese Trümmer bewegen sich mit Geschwindigkeiten von bis zu 27.000 Kilometern pro Stunde, und selbst ein Teilchen in Erbsengröße kann den Rumpf des Raumschiffs durchschlagen.
Kommentare von der chinesischen Regierung
Die chinesischen Behörden kommentieren bisher keine möglichen Rettungsoptionen. In einer offiziellen Erklärung wird lediglich gesagt, dass eine 'Risikobewertung' durchgeführt wird. Das Raumschiff Shenzhou-20 mit der Crew startete am 24. April und brachte drei Astronauten zur chinesischen Raumstation Tiangong. Nach sechs Monaten Arbeit im Orbit schloss die Crew ihre Mission ab und übergab am 4. November offiziell die Kontrolle der Station an das neue Team der Shenzhou-21-Mission.
Beide Crews werden an Bord bleiben, bis die Analyse der Folgen der Kollision mit dem Weltraumtrümmer abgeschlossen ist.
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Diese Situation mit dem chinesischen Raumschiff unterstreicht die wachsenden Risiken für Raumfahrtmissionen, die durch Weltraummüll verursacht werden. Sicherheitsfragen bleiben auf der Tagesordnung, da immer mehr Staaten Raumfahrtprogramme und geplante Missionen entwickeln. Verzögerungen bei der Rückkehr der Crew können sich auf künftige internationale Weltraumprojekte auswirken, einschließlich der Zusammenarbeit zwischen Ländern.
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