Putins Machtgefüge bröckelt: Verhaftungen im engsten Kreis und Peking entzieht die Unterstützung.
Machtkampf in der russischen Führungselite
Nach Angaben von UATV: Im Umfeld des russischen Machthabers Wladimir Putin verschärft sich der Konkurrenzkampf um Einflusssphären. Dies zeigt sich unter anderem an Festnahmen von hochrangigen Staatsbediensteten und Unternehmern. So wurde im Juni 2026 Ilja Traber festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, in einen Auftragsmord an dem Abgeordneten Alexander Petrow verwickelt zu sein. Laut dem ukrainischen Innenberater Anton Geraschtschenko galt Traber lange Zeit als völlig unantastbar. Dieser Fall verdeutlicht, wie tief die Rivalitäten inzwischen reichen.
Neben Traber betrafen die Festnahmen auch Konstantin Machow, einen ehemaligen Spitzenmanager der russischen Luftfahrtbehörde Rosawiazija. Diese Entwicklungen unterstreichen die zunehmende Härte im Ringen um Macht und Einfluss in Russlands Politik und Wirtschaft. Parallel dazu entschied Peking, keine Schiffsantriebe mehr an Russland zu liefern und blockierte das Pipeline-Projekt "Sibirien-2". Diese Schritte zeigen, dass sich die außenpolitischen Spielräume für Moskau weiter verengen.
Zunehmende Unberechenbarkeit der Lage in Russland
Die aktuellen Ereignisse in Russland offenbaren eine wachsende Anspannung innerhalb der Machtstrukturen, was auf eine zunehmende Instabilität des Putin-Regimes hindeuten könnte. Die Verhaftung zentraler Akteure macht den Kampf um die Kontrolle über wirtschaftliche Schlüsselsektoren und politische Entscheidungsprozesse deutlich. Dies könnte in naher Zukunft zu weiteren Konflikten zwischen den rivalisierenden Eliten führen.
Gleichzeitig deuten die Veränderungen in der chinesischen Außenwirtschaftspolitik auf eine schwindende Rückendeckung für Moskau hin. Dies erschwert Russlands Position auf der internationalen Bühne zusätzlich und verstärkt den inneren Druck auf das System.
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