Passverkauf 2026: Diese Länder bieten Staatsbürgerschaft gegen Geld an.

Passverkauf 2026: Diese Länder bieten Staatsbürgerschaft gegen Geld an
Passverkauf 2026: Diese Länder bieten Staatsbürgerschaft gegen Geld an

Staatsbürgerschaft durch Investitionen: Der Markt im Jahr 2026

Nach Angaben von Novyny.live: Im Jahr 2026 gibt es innerhalb der Europäischen Union keine offiziellen Programme mehr, die eine Staatsbürgerschaft gegen finanzielle Investitionen vergeben. Dies hat die Landschaft für wohlhabende Ausländer, die einen zweiten Pass anstreben, grundlegend verändert. Dennoch existieren weltweit weiterhin zahlreiche Staaten, die solche Möglichkeiten anbieten, jedoch mit jeweils eigenen Auflagen und Kostenstrukturen. Für Investoren bedeutet dies, dass sie ihren Fokus nun verstärkt auf Regionen außerhalb Europas richten müssen.

Was kostet die Staatsbürgerschaft 2026? Eine Preisübersicht

Die Gebühren für die verschiedenen Staatsbürgerschaftsprogramme unterscheiden sich erheblich. Die folgende Auflistung zeigt die aktuellen Preise und Bearbeitungszeiten:

  • São Tomé und Príncipe: ab 90.000 US-Dollar, Bearbeitungsdauer über zwei Monate.
  • Nauru: 105.000 US-Dollar, Bearbeitungsdauer über drei Monate.
  • Vanuatu: 130.000 US-Dollar, Bearbeitungsdauer über zwei Monate.
  • Dominica: ab 200.000 US-Dollar, Bearbeitungsdauer über sechs Monate.
  • Antigua und Barbuda: mindestens 230.000 US-Dollar, Bearbeitungsdauer sechs Monate.
  • Grenada: ab 235.000 US-Dollar, Wartezeit über acht Monate.
  • St. Lucia: ab 240.000 US-Dollar, Bearbeitungszeit zwischen sechs und zehn Monaten.
  • Ägypten: ab 250.000 US-Dollar, Bearbeitungszeit zwischen sechs und zehn Monaten.
  • St. Kitts und Nevis: 250.000 US-Dollar, Bearbeitungsdauer sechs Monate.
  • Türkei: ab 400.000 US-Dollar, Bearbeitungsdauer acht Monate.
  • Jordanien: ab 750.000 US-Dollar, Bearbeitungsdauer drei Monate.

Obwohl die Bedingungen für eine Staatsbürgerschaft gegen Investitionen auf den ersten Blick verlockend wirken mögen, ist der entscheidende Fakt, dass alle derartigen offiziellen Programme in Europa eingestellt wurden. Dies zwingt Investoren, die bisher den europäischen Markt im Blick hatten, dazu, ihre Strategien zu überdenken und nach Alternativen außerhalb der EU Ausschau zu halten. Die verbleibenden Länder bieten eine breite Palette an Optionen für den Erwerb eines zweiten Passes.

Die Schließung der EU-Programme könnte die Nachfrage nach Alternativen in anderen Weltregionen deutlich ankurbeln. Investoren, die zuvor Europa priorisierten, müssen nun ihre Pläne anpassen und Programme in Ländern mit weniger strengen Auflagen prüfen. Dies könnte zu einer Verschiebung im globalen Markt für Investitions-Staatsbürgerschaften führen, da die verbleibenden Anbieterländer aufgrund der steigenden Nachfrage in einen stärkeren Wettbewerb miteinander treten.


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