Litauen drängt EU zu schärferen Russland-Sanktionen – die Begeisterung anderer Staaten lässt nach.

Litauen drängt EU zu schärferen Russland-Sanktionen – die Begeisterung anderer Staaten lässt nach
Litauen drängt EU zu schärferen Russland-Sanktionen – die Begeisterung anderer Staaten lässt nach

Warum neue Sanktionen gegen Russland nötig sind

Nach Angaben von 5 канал — Політика: Der litauische Präsidentenberater Deividas Matulionis hat eindringlich gefordert, ein weiteres Sanktionspaket gegen Russland zu verabschieden. Hintergrund ist die nachlassende Bereitschaft vieler EU-Länder, wirtschaftliche Einschränkungen zu verschärfen. Matulionis warnte davor, diesen nachlassenden Elan als unbedeutend abzutun – gerade jetzt sei es entscheidend, den Druck aufrechtzuerhalten und auszubauen, um Fortschritte in den Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine zu erzielen. Der russische Angriff auf Kiew vom 18. Juli war nach seinen Worten einer der massivsten Luftangriffe seit Kriegsbeginn und zeige, wie dringend entschlossenes Handeln der EU sei.

Appell an Geschlossenheit und Tatkraft

Ohne eine Verschärfung der Sanktionen werde es kaum gelingen, Russland zu ernsthaften Gesprächen mit der Ukraine über einen Waffenstillstand zu bewegen, so der Berater weiter. Angesichts der wachsenden Spannungen und der anhaltenden Aggression Moskaus sei die Einheit der EU-Staaten wichtiger denn je, um Stabilität in der Region zu sichern. Matulionis rief zu konkreten Schritten auf – etwa neuen Beschränkungen –, die die Solidarität mit der Ukraine unterstreichen und sie im Kampf gegen den Angriffskrieg stärken. Die jüngsten massiven Attacken auf ukrainische Städte verliehen diesen Forderungen besonderes Gewicht. Nur wenn die EU in ihrer Außenpolitik geeint bleibe, könne sie wirksam auf Russlands Kriegskurs reagieren. Verschärfte Sanktionen seien ein zentrales Druckmittel, um Moskau zur Rückkehr an den Verhandlungstisch zu zwingen und die Militäraktionen in der Ukraine zu beenden.


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