Moskau unter Drohnenbeschuss: 43 Fluggeräte erreichen ihre Ziele.
Angriff auf die Ölraffinerie in Kapotnja
Nach Angaben von Espreso.tv: Am 18. Juni 2023 wurde die russische Hauptstadt und ihre Umgebung von einem massiven Drohnenangriff erschüttert. Hauptziel war die Erdölraffinerie im Moskauer Stadtteil Kapotnja. Der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin bestätigte, dass insgesamt 43 unbemannte Fluggeräte eingesetzt wurden und ihre vorgesehenen Ziele getroffen haben.
Die Raffinerie in Kapotnja gehört zu den größten ihrer Art in der Region. Mit einer jährlichen Verarbeitungskapazität von 11 bis 12 Millionen Tonnen Rohöl deckt sie 40 Prozent des Benzinbedarfs und 50 Prozent des Dieselverbrauchs im Großraum Moskau. Damit ist sie eine zentrale Säule der Treibstoffversorgung für die Hauptstadt und umliegende Gebiete.
Vorangegangene Vorfälle und mögliche Folgen
Bereits am 16. Juni 2026 war dieselbe Raffinerie Ziel eines ukrainischen Drohnenangriffs, bei dem die Rohöldestillationsanlage ELOU-AWT-6 beschädigt wurde. Am Morgen des 18. Juni meldete der Gouverneur der Oblast Rostow zudem einen Verletzten und einen Toten in der Stadt Gukowo. Diese Ereignisse verdeutlichen die wachsende Bedrohung für strategisch wichtige Industrieanlagen in Russland.
Der Angriff auf die Moskauer Ölraffinerie unterstreicht die zunehmende Gefahr für kritische Infrastrukturen, was schwerwiegende Auswirkungen auf die regionale Treibstoffversorgung haben könnte. Angesichts der Häufung solcher Drohnenattacken rücken Sicherheitsfragen und der Schutz dieser Anlagen immer stärker in den Fokus. Beobachter warnen, dass die anhaltenden Konflikte die Energiestabilität des Landes und den gesamten Markt nachhaltig beeinträchtigen könnten.
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