Fischsterben in der Ukraine: Fünf Tonnen tote Karpfen und Amore in Gewässern von Tschernihiw.

Fischsterben in der Ukraine: Fünf Tonnen tote Karpfen und Amore in Gewässern von Tschernihiw
Fischsterben in der Ukraine: Fünf Tonnen tote Karpfen und Amore in Gewässern von Tschernihiw

Umweltkatastrophe in der Gemeinde Mena

Nach Angaben von TSN.ua: In der Gemeinde Mena in der Region Tschernihiw ist es zu einem massiven Fischsterben gekommen. Auf dem See und dem Fluss Dumnyzja verendeten rund fünf Tonnen Fische. Zu den verendeten Tieren zählen Weiße Amore, Karpfen, bis zu 20 Kilogramm schwere Silberkarpfen und Karauschen. Allein auf einem See in der Stadt Mena wurden fast vier Tonnen toter Fische geborgen. Im Dorf Stolne starben etwa eine Tonne Karauschen. Die Eisschicht auf den Gewässern war bis zu 60 Zentimeter dick, was die Situation für die Fische zusätzlich erschwert haben könnte.

Die Vorfälle haben bei den Anwohnern und Umweltschützern große Besorgnis ausgelöst. Die Uferlänge des Flusses Dumnyzja beträgt zehn Kilometer, was das Ausmaß des Problems verdeutlicht. Die lokale Bevölkerung hat bereits 13.000 Griwna für die erneute Besetzung der Gewässer mit Fischen gesammelt.

„Obwohl der Karausche recht widerstandsfähig ist, gab es hier vor einigen Jahren überhaupt kein Wasser, alles war mit Unkraut überwuchert“, sagte der Anwohner Jurij Andrijtschenko.

Umweltexperten weisen auf die Empfindlichkeit der Fische gegenüber sich ändernden Umweltbedingungen hin. Olga Schwedko, eine Vertreterin des Umweltdienstes, erklärte: „Zum Zeitpunkt der Probenahme lag der Gehalt an gelöstem Sauerstoff in den Gewässern im normalen Bereich, es gab keinen kritischen Abfall.“

Dringender Handlungsbedarf

Das Ausmaß der Umweltkatastrophe in der Gemeinde Mena erfordert sofortige Maßnahmen der lokalen Behörden und Umweltorganisationen, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Die Situation muss gründlich analysiert werden, um das Ökosystem der Gewässer wiederherzustellen. Dies ist nicht nur eine Bedrohung für die lokale Umwelt, sondern auch ein potenzielles Problem für die Wirtschaft der Region, da die Fischerei für viele Bewohner eine wichtige Einkommensquelle darstellt.


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