Raketenangriff auf Kropywnyzkyj: Luftalarm legte weite Teile der Ukraine lahm.
Flächendeckender Luftalarm in der Ukraine
Nach Angaben von TSN.ua: In der Nacht zum 6. Februar und am Morgen desselben Tages wurde die ukrainische Bevölkerung mehrfach von Luftalarmsirenen aufgeschreckt. Den Auftakt bildete der Start von MiG-31K-Jagdflugzeugen, die als Träger für Kinzhal-Raketen bekannt sind. Bereits um 02:55 Uhr wurde im Gebiet Kropywnyzkyj Alarm ausgelöst, erste Explosionen waren gegen 04:30 Uhr zu vernehmen. Ein landesweiter Alarm folgte um 08:55 Uhr.
Gegen 09:00 Uhr gab es eine konkrete Warnung vor anfliegenden Raketen auf Kropywnyzkyj. Kurz darauf, gegen 09:15 Uhr, wurden in der Stadt eine Serie von Detonationen registriert. Die Angriffe dauerten an, wie neue Abschüsse von Luftzielen um 09:20 Uhr belegten. Diese Angriffsserie ist Teil der anhaltenden russischen Invasion, die das Land seit 2022 erschüttert.
Tödlicher Treffer in Wilnjansk
Parallel zu den Geschehnissen in Kropywnyzkyj traf die Gewalt des Krieges auch die Stadt Wilnjansk in der Oblast Saporischschja. Dort kamen ein Ehepaar ums Leben, als ein Geschoss ihr Wohnhaus traf. Solche Einzelschicksale verdeutlichen die menschliche Tragödie hinter den militärischen Meldungen.
Die Ereignisse dieses Tages unterstreichen die extreme Gefahrenlage, in der die Zivilbevölkerung der Ukraine lebt. Die massiven Raketen- und Drohnenangriffe zeigen eine Intensivierung der Kampfhandlungen, die ständige Bedrohung für Leib und Leben bedeutet. Der Tod des Paares in Wilnjansk ist ein tragisches Beispiel für die hohen humanitären Kosten dieses Krieges, der weiterhin unzählige Leben zerstört.
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